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Am 10. Mai soll die Kreuzung Wilhelmshöher Straße/Atzelbergstraße wieder freigegeben werden.
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Am 10. Mai soll die Kreuzung Wilhelmshöher Straße/Atzelbergstraße wieder freigegeben werden.

Seckbach

Wilhelmshöher Straße bleibt länger geschlossen

  • Boris Schlepper
    vonBoris Schlepper
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Sanierung der Ost-West-Verbindung verzögert sich. Bei Bauarbeiten wurde ein alter Tunnel unter der Erde gefunden, der händisch abgebrochen werden musste.

Die Arbeiten an der Wilhelmshöher Straße verzögern sich. Verkehrsteilnehmende können über die Seckbacher Hauptstraße deshalb erst am 10. Mai wieder gen Bornheim und zurück fahren. Auch die Busse der Linie 43 werden später als geplant verkehren.

Grund für die Verzögerung sind Teile eines alten, gemauerten Tunnels, sagte die Leiterin des Amts für Straßenbau und Erschließung, Michaela Kraft, am Dienstag vor Ort. Arbeiter hätten das stillgelegte Relikt unter der Erde gefunden und händisch abbauen müssen, „das hat Zeit gekostet“. Welche Funktion das verfüllte und mit Leichtbeton versiegelte Bauwerk einst hatte, konnte die Amtsleiterin nicht sagen.

Seit Mitte März wird der Abschnitt der Wilhelmshöher Straße zwischen Heinz-Herbert-Karry- und Atzelbergstraße grundlegend saniert. In den kommenden drei Jahren werden die Fahrbahn und Gehwege erneuert, neue Abwasserkanäle gelegt und die Gaslaternen gegen LED-Technik ausgetauscht. Die Bürgersteige sollen breiter werden, 17 Bäume möchte die Kommune pflanzen.

Fragen

Fragen zur Baustelle können montags , mittwochs und donnerstags von 13 bis 17 Uhr unter 8 70 04 04 60, per E-Mail an wilhelmshoeher@bpr-consult.com gestellt werden, ab 1. Mai nur noch von 15 bis 17 Uhr. Eine Sprechstunde gibt es dienstags von 15.30 bis 16.30 Uhr am Baucontainer an der Wendeschleife der Heinz-Herbert-Karry-Straße.

Als erster Abschnitt wird die Kreuzung Wilhelmshöher / Atzelbergstraße hergerichtet. Bis Ende April sollten die Arbeiten beendet sein. Nur während dieser Zeit kann Seckbach nicht nach oder von Bornheim kommend mit dem Auto durchquert werden. Am 10. Mai soll die Kreuzung wieder freigegeben werden, so Kraft. Dann kann der motorisierte Verkehr über die Serpentinen der Atzelbergstraße fahren.

Die Baustelle wandere weiter Richtung Westen. In dem folgenden Abschnitt müsste sich das Bauunternehmen mit mehreren privaten Bauherren abstimmen, die dort Häuser bauen beziehungsweise sanieren. „Das wird eine große Herausforderung.“ Bislang liefen die Arbeiten an der Wilhelmshöher gut. Auch die Abstimmung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern klappe reibungslos, erklärte Kraft.

Die Nahverkehrsgesellschaft Traffiq stehe bereit, die Busse der Linie M43 wieder nach Bergen Ost und zurück fahren zu lassen, sagt Sprecher Klaus Linek. Fahrgäste werden über die Atzelbergstraße gefahren. Die Linie 86, die temporär zwischen Enkheim und dem Seckbacher Osten fährt, werde dann wieder eingestellt.

Platz für einen mobilen Blitzer auf der Wilhelmshöher wird die Stadt nicht im Zuge der Sanierung ausweisen. Dafür hatte sich unlängst der Ortsbeirat 11 ausgesprochen. Denn für solche sogenannten Enforcement-Trailer brauche es Genehmigungen und für diese wiederum verdeckte Geschwindigkeitsmessungen, erklärte nun der Magistrat in seiner ablehnenden Antwort. „Da nicht absehbar ist, wie sich der Umbau der Straße auf das Verkehrsverhalten auswirkt, können daher proaktiv auch keine Genehmigungsverfahren vorbereitet werden.“ Man werde schauen, ob Parkflächen für eine Blitzanlage geeignet sind, aber nicht die Straßengestaltung danach ausrichten.

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