Seckbach

Keine Blitzer für die Wilhelmshöher

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Die Stadt Frankfurt wird kurzfristig nichts gegen die Verkehrsbelastung in Seckbach unternehmen.

Der Ortsbeirat 11 hatte drei Vorschläge gemacht, um das Fahrzeugaufkommen in Seckbach von täglich mindestens 12 000 Kraftfahrzeugen auf der Wilhelmshöher Straße zu reduzieren. Einem Magistratsbericht zufolge werden die Ideen jedoch nicht umgesetzt.

Um Seckbach zu entlasten, hatten die Stadtteilpolitiker vorgeschlagen, den Verkehr stärker als bislang über die Bundesstraße 521 zu führen. Dafür müssten aber die Kreuzungen Friedberger / Vilbeler Landstraße und Vilbeler Landstraße / Berger Nordumfahrung ausgebaut werden. Südlich des Stadtteils sollte der Verkehr über die Hanauer Landstraße geleitet werden, so das Gremium.

Die Stadt sieht auf den beiden Einfahrtsstraßen nach Frankfurt hingegen nur ein begrenztes Potenzial. Während der Hauptverkehrszeiten gebe es dort bereits häufig Staus, heißt es in dem Bericht der Verwaltung. Diese resultierten aus „nicht auflösbaren Kapazitätsengpässen im weiteren innerstädtischen Netz“.

Dem Wunsch nach zwei dauerhaften Blitzern auf der Wilhelmshöher auf Höhe der Maria-Rosenkranz-Kirche und am Fußgängerüberweg an der Zentgrafenschule könne nicht entsprochen werde. Diese werden laut Magistrat an Unfallschwerpunkten installiert, wozu die beiden Stellen nicht zählten.

Keine Chance gebe es auch für den Vorschlag, dass die Polizei das Durchfahrtsverbot für Lastwagen stärker kontrolliert, wofür sich der Ortsbeirat ebenso ausgesprochen hatte. Die personalintensive Überwachung ginge dann zulasten von anderen Kontrollen, so der Magistrat.

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