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Mehr Platz für Fußgänger, weniger Platz für (parkende) Autos: So soll die Wilhelmshöher Straße nach der Sanierung aussehen.
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Mehr Platz für Fußgänger, weniger Platz für (parkende) Autos: So soll die Wilhelmshöher Straße nach der Sanierung aussehen.

Umbau Wilhelmshöher Straße

Frankfurt-Seckbach: Initiative fordert mehr Bäume

  • Clemens Dörrenberg
    VonClemens Dörrenberg
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Eine Gruppe plant eine Demonstration zum Umbau der Wilhelmshöher Straße. Sie wünscht sich auch breitere Gehwege. Der Ortsbeirat wird sich damit schon bald befassen.

Zu schmale Gehwege, zu wenige Bäume und Zebrastreifen: Ingo Stürmer von der Bürgerinitiative „Wir wohnen hier – Bürgerinitiative für gesundes Wohnen und nachhaltiges Gewerbe in Seckbach“ fallen sofort mehrere Punkte ein, die er bei den Plänen für den zweiten Bauabschnitt der Wilhelmshöher Straße zwischen Altebornstraße und Seckbacher Bitzweg noch nicht ausreichend berücksichtigt sieht.

„Wir haben den Wunsch nach einer verkehrsgerechten Planung, die die Rechte von Fußgängerinnen und Fußgängern, vor allem von Kindern und Senioren, miteinbezieht“, sagt Stürmer. Gehwege müssten durchgehend mindestens 1,60 Meter oder breiter gebaut werden, damit auch Rollatoren und Kinderwägen sicher darauf manövriert werden könnten. Stellenweise seien bislang um bis zu 40 Zentimeter zu schmal geplant.

Einen weiteren Zebrastreifen wünscht sich Stürmer an der Leonhardsgasse, „eine riskante Ecke“, berichtet der Anwohner. Bislang sei für den zweiten Bauabschnitt, der 2024 beginnen soll, nur ein Baum geplant. Einige mehr, als Schattenspender, dürften es laut Stürmer sein. Heller Asphalt auf der Straße, der eine „geringere Rückstrahlung“ der Sonne habe und sich dadurch weniger aufheize sowie Elektrobusse sind weitere Forderungen. Ein Flugblatt, das die Initiative gemeinsam mit der „Aktionsgruppe Verkehrsberuhigung Wilhelmshöher“, erstellt hatte, sei umgehend von 20 Gruppen und Personen aus dem Quartier, etwa Elterninitiativen, unterzeichnet worden.

„Autolastige Planung“

Auch die Seckbacher Grünen unterstützen die Verbesserungsvorschläge. „Im Moment ist die Planung sehr autolastig“, sagt Martina Weber (Grüne), Mitglied des Ortsbeirats 11. „Lebensqualität und Sicherheit“ würden sich durch die Anregungen der Bewohner:innen dagegen erhöhen, fügt Weber hinzu.

Für kommenden Samstag haben die Aktivist:innen eine Demonstration mit Begehung des nordöstlichen Teils der Wilhelmshöher Straße angekündigt. Treffpunkt zu der Demonstration unter dem Motto „Für mehr Verkehrssicherheit, Hitzeschutz und Bäume auf der Wilhelmshöher Straße“ ist am 8. Januar um 12 Uhr, an der Ecke Alteborn-/Wilhelmshöher Straße.

Der Ortsbeirat 11 wird sich in seiner kommenden Sitzung am Montag, 10. Januar, mit dem Umbau der Wilhelmshöher Straße beschäftigen. Beginn ist um 19.30 Uhr, im Saalbau Stadthalle Bergen, Schelmenburgplatz 2.

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