Verkehr

E-Busse für Seckbach

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Nach der Sanierung der Wilhelmshöher Straße sollen Fahrzeuge der Buslinien 38 und 43 durch Elektrobusse ausgetauscht werden.

Der Verkehrslärm in Seckbach und Bergen-Enkheim könnte in den kommenden Jahren zurückgehen. Nach Aussage von Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) sollen die Fahrzeuge der Buslinien 38 und 43 künftig durch Elektrobusse ausgetauscht werden. Geplant sei, neue Wagen nach der Grundsanierung der Wilhelmshöher Straße einzusetzen.

Der Stadtrat rechnet damit, dass die Seckbacher Hauptstraße ab dem kommenden Jahr angegangen wird. Geld für die Sanierung sei im Haushalt 2019 eingestellt. Sobald dieser genehmigt sei, könne losgelegt werden. Laut Oesterling sollen die Arbeiten nach zwei Jahren abgeschlossen werden. Dann könnten die E-Busse fahren.

Stadtweit seien Elektrobusse wünschenswert. Da jedoch nicht alle Busse auf einen Schlag ausgetauscht werden könnten, müsste es Prioritäten geben. Zunächst werden demnach Linien ausgetauscht, die durch die Innenstadt fahren, um dort die Stickoxidwerte zu reduzieren - und „solche Strecken, wie in Bergen-Enkheim und Seckbach, wo es baulich eng ist“, so der Stadtrat.

Alternativen gebe es in den beiden Stadtteilen keine. Zwar gibt es seit Jahren Pläne für eine Trasse zur Verlängerung der U-Bahn-Linie 4 bis nach Bergen – mit zwei Stationen in Seckbach. Doch sei diese Strecke derzeit nicht finanzierbar, so Oesterling. Denkbar sei jedoch, dass sich dass in ferner Zukunft ändere, wenn etwa vor den Toren Frankfurt weiter gebaut werde. „Aber darum müssen sich dann meine Nachfolger kümmern.“

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