Der Atzelbergplatz in Seckbach wird zum Festplatz.

Seckbach

Atzelberg wird zum Festplatz

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Nach wie vor bleiben Alt-Seckbacher und Bewohner des Atzelbergs eher unter sich. Das Stadtteilfest der Vereine soll das ändern.

Die Fußballer und Turner, das Hufelandhaus, die Sänger- und Sängerinnenvereinigung, KidS Seckbach, die Bücherpaten, die Karnevalsvereine, das Quartiersmanagement, die Gemeinden und noch viele weitere Seckbacher tun sich wieder zusammen, und feiern ihr Stadtteilfest – in diesem Jahr am Sonntag, 8. September, ab 11 Uhr auf dem Atzelbergplatz.

Das Ende der Karlinchen-Kerb vor rund 20 Jahren war der Anfang des Seckbacher Stadtteilfestes, weiß der Vorsitzende der Interessensgemeinschaft Seckbacher Vereine (IGSV) Kalle Kröber. Die Vereinigung richtet das Fest aus. Anfang der 2000er hätte auch dieses Fest fast ein Ende gefunden, sagt Kröber, der etwa seit dieser Zeit den Vorsitz inne hat. „Wir haben vom Magistrat keine Genehmigung mehr bekommen, die Wilhelmshöher Straße zu sperren.“ Deshalb wichen die Vereine auf den Atzelberg aus. Seither wechselt das eintägige Fest am zweiten Sonntag im September alle zwei Jahre Standort und Namen: Wilhelmshöher Straßenfest oder – wie in diesem Jahr – Atzelbergfest.

Miteinander fördern 

In jedem Jahr eine feste Konstante bildet der Auftakt mit einem ökumenischen Gottesdienst der evangelischen Marien- und der katholischen Maria-Rosenkranz-Gemeinde ab 11 Uhr. „In der Predigt geht es um Bierdeckel“, verrät die evangelische Pfarrerin Ute Pietsch, die auch in diesem Jahr wieder auf tatkräftige Unterstützung beim Aufbau hofft. „Da kommen immer genug zusammen, die mit anpacken“, ist sich Kröber sicher.

Am morgigen Freitag gibt es eine Begehung, am Samstag werden dann schon die Bänke hochgebracht. Am Sonntag präsentieren sich die Vereine an etwa 20 im Rondell aufgestellten Ständen und unterhalten die Besucher mit ihrem Programm.

„Der Höhepunkt ist von 15 bis 20 Uhr“, sagt Kröber. „Die ChoriFeen und die Starken Töne singen, die Garde der Meckerer tanzt, Kinder führen etwas auf, es gibt Essen und Getränke.“

Die Hoffnung ist da, dass sich bei der ausgelassenen Stimmung Alt-Seckbacher und Atzelberg-Bewohner näher kommen. Denn oft blieben sie nach wir vor unter sich, sagt Kröber. „Die Bewohner vom Atzelberg sind in den Vereinen leider nach wie vor rar.“ Das Stadtteilfest könnte die Seckbacher zusammenbringen.

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