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Der Waldspielplatz in Schwanheim sieht vorerst weiter so aus.

Frankfurt-Süd

Warten auf die Wasserspiele

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Die Arbeiten an den Wasserspielen im Frankfurter Scheerwald gehen voran, in Schwanheim dauert es bis zum nächsten Jahr.

Die Arbeiten an den Wasserspielen im Scheerwald gehen voran. Die Stadt plant die Eröffnung für den Spätsommer. Seit 2017 ist das Wasser aus, immer weniger Besucher kommen auf das weitläufige Parkgelände. Die neue Wassertechnik hat die Stadt bereits 2018 eingebaut. Nun folgen Leitungen und Sprühfeld. Gestalterisches Vorbild ist die Anlage im Niddapark. Auch im Scheerwald sollen Wasserfälle, Sprudelsteine, Spritzpumpen und Geysire aus Naturstein Kinder anlocken.

Das Projekt zieht sich ein bisschen in die Länge. Die Stadt musste die Arbeiten mehrfach ausschreiben. Der allgemeine Bauboom macht die Firmen wählerisch. Zudem gibt es Engpässe bei den Baumaterialien. Eigentlich sollte der Umbau 550 000 Euro kosten. Schlussendlich sind es 766.000 Euro geworden. Wenigstens sind die Arbeiten einigermaßen im Plan. Im Juni sollte alles fertig sein, nun werde es Spätsommer, sagt die Stadt.

Die Schwanheimer müssen sich aber noch länger gedulden. Für den Umbau der Wasserspiele an der Eulenspiegel-Figur laufen die Planungen auf Hochtouren. Im Herbst soll es losgehen. Die Eröffnung soll im Sommer 2020 folgen. Seit 2015 hat die Stadt mehr Ärger als Freude an der Anlage. Zunächst war eine Pumpe war ausgefallen, eine Leitung gebrochen, an den Platten hat sich Material gelöst und Filter verstopft. Zudem gab es Probleme mit der Wasserqualität. Nichts weniger als Badewasser dürfen die Fontänen spritzen.

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Das ist aber nur mit hohem technischen und personellen Aufwand zu garantieren. Denn in den Becken steht das Wasser. In einem Freibad verteilt sich der Schmutz besser. Die Spielparkbecken indes haben weit weniger Wasser, sodass sich schon die kleinste Verunreinigung auswirkt. Und manche Besucher halten sich zudem nicht unbedingt an die geltenden Hygienestandards.

Darum rüstet die Stadt nach und nach alle Wasserspielplätze um. Die Becken verschwinden zugunsten der Sprühfelder. Den Till, die Eulenspiegel-Figur, wollen die Planer allerdings erhalten. Nur soll er eben kein Becken mehr haben. Sondern eine etwa 660 Quadratmeter Sprüh- und Sprudelfläche. Mit leichtem Gefälle, am Rand des Spielparks ist die Technik zur Wasseraufbereitung untergebracht.

940.000 Euro soll der Umbau kosten. Außerdem werden, schätzen die Fachleute, jedes Jahr 106.925 Euro an Folgekosten entstehen. 

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