NPD

Schwache NPD

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Bei der Europawahl gab es schlechte Ergebnisse für die Rechtsextremen.

Die offen rechtsextremen Parteien in Hessen haben bei der Europawahl am Sonntag schlecht abgeschnitten. Die NPD, die relativ viel Energie in ihren Wahlkampf gesteckt hatte, landet bei 0,2 Prozent und konnte hessenweit nur noch 4871 Wählerinnen und Wähler von sich überzeugen. Bei der Europawahl 2014 hatte das Ergebnis der rechtsextremen Partei in Hessen noch bei 0,8 Prozent gelegen. In Büdingen (Wetteraukreis), wo ihr Landesvorsitzender Daniel Lachmann lebt, kam die NPD auf 1,6 Prozent. Der NPD-Landesverband, der schon seit Jahren mit großen Problemen kämpft, befindet sich damit weiter im politischen Sinkflug. Bei der Landtagswahl im vergangenen Oktober hatte die Partei ebenfalls nur 0,2 Prozent der Stimmen erhalten.

Die Neonazi-Partei „Der Dritte Weg“, die in Hessen nur wenig aktiv ist und zuletzt mit einem Fackelmarsch Mitte Februar in Fulda auf sich aufmerksam gemacht hatte, kam auf 596 Stimmen, die neonazistische Kleinpartei „Die Rechte“ auf 1160 Stimmen. Beides entspricht rechnerisch 0,0 Prozent.

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