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Kommunalpolitik

Schulen in Frankfurt: Mit dem Bus zum Turnen

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Die Stadt Frankfurt hat eine Lösung für die Grundschule im Europaviertel gefunden. Und auch am Adorno-Gymnasium soll regulärer Sportunterricht wieder möglich sein.

Die Stadt setzt nun doch Busse ein, um die Kinder aus der Grundschule im Europaviertel zum Sportunterricht in den Saalbau Nied zu fahren. Eine Ausschreibung sei in Vorbereitung, der Bus könne frühestens im Januar kommenden Jahres fahren, sagte Jetta Lüdecke, Büroleiterin von Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD).

Die Fahrt zum Sportunterricht wird notwendig, wenn Schulen keine eigenen Turnhallen haben. In der Regel setzt die Stadt einen Bustransfer ein, wenn die Halle zu Fuß oder mit dem ÖPNV nicht in maximal 30 Minuten erreicht werden kann. Für den Weg vom Europaviertel nach Nied brauche man knapp unter einer halben Stunde. Da es beim Transfer aber ausschließlich um Erst- und Zweitklässler:innen gehe, habe sich das Dezernat für eine Ausnahme entschieden, sagte Lüdecke.

Die CDU-Fraktion im Römer hatte gefordert, den Sportunterricht in die Räume von Stadtraum Frankfurt an der Mainzer Landstraße zu verlegen. Dort gibt es Leerstand, und die Schülerinnen und Schüler erreichen das Gebäude schnell, wie die Stadtverordnete Sara Steinhardt erklärte. Sylvia Weber hatte dazu im Bildungsausschuss gesagt, dass die Schule den Bewegungsraum des Gebäudes, in dem etwa das Amt für multikulturelle Angelegenheiten untergebracht ist, zwar anmieten könne. Für eine ganze Schulklasse sei er aber zu klein.

Unterdessen können sich die Schülerinnen und Schüler des Adornogymnasiums auf regulären Sportunterricht freuen. Die Vergabe des Bustranfers, die wegen der gestiegenen Zahl der Jugendlichen an der Schule neu ausgeschrieben werden musste, ist abgeschlossen. Die Busse, die die Schülerinnen und Schüler vom „Adorno“ zu einer von fünf Sporthallen im Stadtgebiet bringen, sollen nach den Herbstferien fahren. geo

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