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Manche Schulen bleiben offen, andere werden geschlossen.
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Manche Schulen bleiben offen, andere werden geschlossen.

Notbremse

Corona in Frankfurt: Schulen bleiben trotz hoher Inzidenzwerte offen

  • Sandra Busch
    vonSandra Busch
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  • Jens Joachim
    Jens Joachim
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Aktuell liegt die Inzidenz über 165 in Frankfurt. Schulen und Kitas bleiben aber nächste Woche noch offen. In anderen Teilen Südhessens schließen Bildungseinrichtungen.

Frankfurt am Main - Es herrschte am Freitagnachmittag ein paar Stunden Verwirrung in Frankfurt. Werden die Kitas und Schulen ab Montag geschlossen sein? Donnerstag und Freitag hatte die Inzidenz etwas über 165 gelegen. Und nach drei aufeinanderfolgenden Tagen über 165 müssten die Schulen und Kitas ab dem übernächsten Tag geschlossen werden. „Wenn wir am Samstag drüber sind, heißt das jetzt, dass die Schule am Montag zu ist?“, fragte sich auch Stadtelternbeirätin Julia Frank. Oder wann fange man an, die Tage zu zählen? „Es herrscht große Verunsicherung über den Zeitplan.“

Am Freitagabend gab die Stadt bekannt: „Unabhängig von der Inzidenz sind für die kommende Woche keine Schließungen von Kitas oder Schulen vorgesehen.“ Das Kultusministerium habe eine Übergangsfrist von einer Woche eingeräumt, sagte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). „In der nächsten Woche werden wir alle nötigen Dinge absprechen und klären.“ Denn unter anderem müsse eine Notbetreuung für die Kitas organisiert werden, unklar sei auch noch, wer sie in Anspruch nehmen dürfe.

Schulen und Kitas: Notbetreuung während der Corona-Krise

Eine Notbetreuung wird es weiterhin auch für Schülerinnen und Schüler in den Klassen eins bis sechs geben. Sie besteht bereits, da diese Jahrgangsstufen derzeit im Wechselunterricht sind. Frühestens ab Montag, 3. Mai, könnten dann in Frankfurt Schulen und Kitas schließen – vorausgesetzt dass zuvor die Inzidenzwerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 165 überschritten haben. Sollten dann Schulen und Kitas zugemacht werden müssen, „dann wird das von der Stadt bekanntgegeben“, sagte Weber. Das könne nicht jede Schule eigenmächtig entscheiden, auch müssten Eltern nicht jeden Tag auf die Inzidenz schauen. Schulen und Eltern würden informiert werden.

Der Kreis Groß-Gerau wird dagegen wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen von Montag an seine Schulen und Kindertagesstätten wieder schließen. Das hat Landrat Thomas Will (SPD) am Freitag angekündigt. Im Kreis Groß-Gerau wurden an drei aufeinanderfolgenden Tagen mehr als 165 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen sieben Tagen registriert. „Aufgrund der neuen bundeseinheitlichen Regelungen im Infektionsschutzgesetz bleibt uns keine Wahl“, teilte Will mit.

Corona: Infektionszahlen in Groß-Gerau steigen

Der Anstieg der Corona-Infektionszahlen im Kreis Groß-Gerau war in den vergangenen Tagen deutlich. Am vergangenen Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 168; am Mittwoch bei 178, am Donnerstag bei 187 und am Freitag bei 181. Landrat Will äußerte, noch lägen der Kreisverwaltung keine Details vor, wie die Notbetreuung in den Kitas geregelt werde. Das hänge von den Ausführungen in der Landesverordnung ab. Sobald diese vorliege, werde der Kreis darüber informieren.

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