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Die Franckeschule muss saniert werden.
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Die Franckeschule muss saniert werden.

Bockenheim

Schule im Landschaftsschutzgebiet

  • Nadine Benedix
    VonNadine Benedix
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Die Franckeschule in Bockenheim wird endlich saniert. Deshalb werden die Schüler ab Januar in Containern hinter der FTG Sportfabrik unterrichtet.

Gut zehn Jahre nach der Erkenntnis, dass die Franckeschule in der Falkstraße saniert werden muss, ist es nun soweit. Ab kommenden Januar sollen die rund 400 Schüler in Containergebäuden 600 Meter nördlich, auf einer Freifläche hinter der FTG Sportfabrik, unterrichtet werden. Während ihrer zweijährigen Auslagerung wird das historische Schulgebäude für 8,1 Millionen Euro renoviert.

Die Containerschule soll genau wie die aktuelle Franckeschule vierzügig unterrichten. In einem L-förmigen Gebäude soll Platz für 16 Klassen und eine Vorklasse sein. Auch ein Speisesaal, eine Bibliothek, eine Aula und Betreuungsräume sind vorgesehen. Für den Sportunterricht mietet die Stadt Hallen der FTG Sportfabrik.

„Wir hatten viele Schwierigkeiten damit einen geeigneten Auslagerungsort zu finden“, sagte die zuständige Sachbearbeiterin vom Stadtschulamt, Isabel Prado-Knickemeier. Gemeinsam mit Architekten, Ingenieuren und anderen Amtsvertretern stellte sie die finalen Auslagerungspläne in der jüngsten Ortsbeiratssitzung vor.

Zunächst sahen die Pläne vor, die Schüler während der Sanierung in einem Containergebäude in der Platenstraße in Ginnheim unterzubringen. Um die Kinder nach Ginnheim zu bringen sollten Shuttlebusse eingerichtet werden. Kurz vor Planungsabschluss legten die Eltern ihr Veto ein.

Genehmigungen nötig

„Für die Auslagerung hinter der Sportfabrik brauchten wir aber Genehmigungen vom Sportamt, vom Grünflächenamt und von der unteren Naturschutzbehörde“, sagt Prado-Knickemeier. Das Problem sei, dass die Fläche in einem Landschaftsschutzgebiet läge. „Wir können sie maximal zwei Jahre nutzen – dann müssen alle Container abgebaut werden.“

Darüber hinaus muss für die Zeit des Aufbaus der Containeranlage eine Zufahrtsstraße für die Baustellenfahrzeuge eingerichtet werden. Diese führt von der Ginnheimer Landstraße, über den Knöterichweg und den Bockenheimer Wiesenweg zu dem künftigen Schulgelände. „Wir bauen zwei Fahrzeugspuren“, sagt Ingenieur Ralf Klingebiel vom Planungsbüro Schüßler-Plan. Eine Spur sei lediglich für die Baustellenfahrzeuge gedacht. Eine weitere soll als Feuerwehrweg und Zufahrt für integrative Schüler dienen. Für Müllfahrzeuge ist die Straße nicht geeignet. Es laufen derzeit Gespräche mit der FES. Die Kosten der Auslagerung liegen bei 5,3 Millionen Euro. 1,6 Millionen kostet die Erschließung.

Sorgen machen sich Anwohner und Mitglieder des Ortsbeirates indes um den Schulweg. Anwohner befürchten ein verstärktes Verkehrsaufkommen, wenn Eltern ihre Kinder zur Schule bringen. Christian Loose von der CDU sieht Gefahr beim Aufeinandertreffen von Radfahren und Schulkindern. „Auf dem abschüssigen Parkplatz der FTG werden sie sich kreuzen.“ Um den Schulweg sicher zu gestalten hat der Ortsbeirat eine Begehung mit der städtischen Schulwegsicherung am 29. September organisiert.

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