Schulbusse

Schulbusse nehmen Betrieb in Frankfurt wieder auf

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Maskenpflicht und Sicherheitsabstand als Voraussetzungen.

Wenn am Montag ein Teil der Schüler zurück in die Schule darf, müssen auch die regionalen Verkehrsbetriebe Anpassungen an ihren Fahrplänen vornehmen.

Die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft Traffiq sagte der FR, dass es Änderungen bei den Buslinien geben werde. Bis zum Mittwochabend waren aber noch keine Details bekannt.

Der kommunale Verkehrsdienstleister Eswe Verkehr in Wiesbaden stellt ab Montag seinen Fahrplan um. Nach Angaben der Stadt kehren zunächst rund 8500 Personen – 7300 Schülerinnen und Schüler und 1200 Lehrkräfte – zurück an die Schulen. Circa 3500 Personen werden dazu die städtischen Busse nutzen. Wochentags gilt ab 27. April deshalb der Montag-bis-Freitag-Fahrplan für Schultage. Das bedeutet, dass wieder mehr Busse unterwegs sein werden. Eingesetzt werden größere Gelenk- und Verstärkerbusse, damit die Fahrgäste den Sicherheitsabstand einhalten können. Sollten trotzdem Busse zu voll sein, werde nachjustiert. Weil Fahrten, etwa zum Schwimm- oder Sportunterricht, ausfallen, gebe es Kapazitäten, und man könne flexibel reagieren.

Nach einem Beschluss der Hessischen Landesregierung gilt ab Montag Maskenpflicht in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs. Darauf weist Eswe Verkehr hin. Getragen werden könnten neben Masken selbst genähte Stoffbedeckungen oder Tücher.

In Oberursel teilen die Stadtwerke auf ihrer Internetseite die Anpassungen im Linienverkehr mit. So werden ab Montag die Stadtbuslinien 41, 42 und 43 sowie die Schulbuslinien 47, 48 und 49 wieder nach normalem Fahrplan verkehren. Die Fahrten der Abendlinien 44, 45, 46 und n31 werden wegen der weiterhin geschlossenen Gastronomiebetriebe und der Untersagung öffentlicher Veranstaltungen nicht durchgeführt. Eine Maskenpflicht gilt bereits ab Freitag.

Bei der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft (MTV) ist ab Montag wieder der reguläre Busfahrplan gültig. „Damit finden auch alle Schülerfahrten statt“, sagte MTV-Geschäftsführer Roland Schmidt der FR. Auf Plakaten, in den sozialen Netzwerken und über Pressemitteilungen würden Schüler und Eltern darüber informiert. In den Bussen, die für den MTV fahren, gelte Maskenpflicht. Außerdem werde man versuchen, den Sicherheitsabstand einzuhalten: In Bussen, die üblicherweise 50 Personen fassen, sollen erst mal nur 15 bis 20 Fahrgäste transportiert werden.

Das seit Anfang des Jahres geltende Gebot, ausschließlich die vordere Tür zum Einsteigen zu nutzen, wurde bereits im März wieder abgeschafft. Die Busfahrer seien zudem durch Glasabsperrungen geschützt, berichtete Schmidt. 2200 Kinder und Jugendliche werden ab Montag wieder in die Schulen des Main-Taunus-Kreises zurückkehren. Schmidt appelliert an alle, die nah an der Schule wohnen, wenn möglich zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu nutzen.

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