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Die Schülerinnen und Schüler wollen ihr Abitur schreiben. Foto:dpa
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Die Schülerinnen und Schüler wollen ihr Abitur schreiben.

Frankfurt

Schülerinnen und Schüler wollen kein „Not-Abitur“

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Schülerinnen und Schüler in Frankfurt fordern, dass das Abitur geschrieben wird. Die Diskussion ums Aussetzen der Prüfungen verunsichere die Abiturientinnen und Abiturienten nur.

Der Frankfurter Stadtschüler:innenrat (SSR) setzt sich dafür ein, dass das Abitur auch während der Corona-Pandemie geschrieben wird. Die aktuelle Diskussion, ob die Abschlussprüfungen stattfinden könnten, schürten nur Unsicherheit bei den Abiturient:innen, schreibt der SSR in einer Stellungnahme. Die Diskussion müsse sich stattdessen darum drehen, „wie Abiturient:innen bestmöglich geschützt werden könnten beim Schreiben ihrer Prüfungen“, sagt Gabriel Hanika, Abiturient und Vorstandsmitglied des SSR.

Die Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hatte bei steigenden Infektionszahlen eine Diskussion über die Aussetzung des Abiturs gefordert. Der SSR hingegen will, dass andere Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. PCR-Tests für die Prüflinge, Plexiglasscheiben zwischen den Tischen, kleinere Prüfungsgruppen. „Das gesamte vergangene Jahr war schon geprägt von Unsicherheiten, ob und wie Schule stattfinden kann“, sagt Hanika. Zwei Wochen vor dem Abitur würden sich Schüler und Schülerinnen sicherer fühlen, wenn statt über eine Absetzung über sinnvolle Strategien gesprochen werde, „um während der Prüfungen einer Infektion vorzubeugen“, sagt Hanika.

Auch Miguel Lagaly, Abiturient und Schulsprecher der Elisabethenschule, wendet sich gegen ein „Notabitur“ in Corona-Zeiten. Normalerweise gingen die Abitursprüfungen zu einem Drittel in die Gesamtnote ein. Bei einem Notabitur würde der Durchschnitt aus den vergangenen beiden Jahren der Qualifikationsphase gebildet. „Für viele sind die Prüfungen durchaus wichtig, um das Abitur zu bestehen oder die Gesamtnote zu verbessern“, sagt Lagaly. sabu

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