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Frankfurt

Schülerinnen und Schüler fordern Mülltrennung im Klassenzimmer

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Schulbau beschleunigen, Umsetzung der Digitalisierung, mehr Nachhaltigkeit: Schülerinnen und Schüler fordern mit Blick auf die Kommunalwahl Veränderungen in der Bildungspolitik.

Wo Schüler:innen die Probleme in der Bildungspolitik sehen, ist schnell klar: Schulbau, wachsende Zahl an Schüler:innen, Umsetzung der Digitalisierung. In einer Broschüre hat der Stadtschüler:innenrat (SSR) nun nicht nur die Probleme aufgelistet, sondern auch Vorschläge gemacht, was sich in Frankfurt ändern müsste. Gerade mit Blick auf die Kommunalwahl wolle man aufzeigen, „was gute Bildung für uns bedeutet und was dafür – vor allem in Frankfurt – passieren muss“, sagt Hannes Kaulfersch vom SSR. Mit der Broschüre „Bildung.Neu.Denken“ wolle man Impulse setzen.

Geht es um die Digitalisierung der Schulen, habe „die Corona-Pandemie im Distanzunterricht deutlich gezeigt, wie es darum steht: nicht sehr gut“, schreibt der SSR. Er fordert daher Investitionen, um Klassenräume für digitalen Unterricht auszustatten, die Bereitstellung von Endgeräten für Schüler:innen und Lehrkräfte, mehr Fortbildungen für Lehrer:innen, ein Medienkonzept, das Übersicht über Lernsoftware und deren Gebrauch bietet.

Der Schulbau, durch den Plätze für die stetig wachsende Anzahl an Schüler:innen geschaffen werden sollen, „muss beschleunigt werden“, fordert der SSR. Vor allem Bauflächen fehlten; die Stadt müsse „weiter Geld in die Hand nehmen und zum Beispiel das städtische Vorkaufsrecht konsequenter ausspielen, um an geeignete Bauflächen zu kommen“. Auch das Personalproblem in der städtischen Verwaltung verlangsame den Schulbau. „Deswegen müssen attraktive Stellen geschaffen werden.“ Und: „Auch in Zeiten knapper Haushaltsmittel darf nicht am Schulbau gespart werden.“

Die Nachhaltigkeit der Schulen beschäftigt die Schüler:innen ebenfalls. Etwa die Mülltrennung. Oft gebe es nur eine Mülltonne im Klassenzimmer, das müsse sich ändern. Der SSR fordert pro Klassenraum drei Tonnen, um den Abfall trennen zu können. Zudem sei „der Wechsel auf erneuerbare Energien unverzichtbar“. Eine Möglichkeit sei, Dächer mit Solarzellen zu bestücken.

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