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Demo der Bewegung „Fridays for Future“ auf dem Frankfurter Römer.

Fridays for Future

„Fridays for Future“ in Frankfurt: Schüler fordern konkrete Schritte

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Die Protestbewegung „Fridays for Future“ geht am Freitag wieder in Frankfurt auf der Straße. Die Schüler wollen auf ihre gerade vorgestellten Forderungen hinweisen.

Die Protestbewegung „Fridays for Future“ will am heutigen Freitag wieder für eine ehrgeizigere Klimaschutzpolitik auf die Straße gehen. Wie die Frankfurter Ortsgruppe der vor allem von Schülern und Studierenden getragenen Bewegung mitteilte, sollen um 12 Uhr zwei Demonstrationszüge gleichzeitig starten, einer an der Bockenheimer Warte und einer am Hauptbahnhof. Beide Demonstrationen sollen sich dann am Opernplatz vereinen und gemeinsam zum Römerberg ziehen. Dort ist eine Abschlusskundgebung geplant.

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Da wegen der beginnenden Osterferien der Unterricht in vielen Schulen bereits am Vormittag ende, würden diesmal besonders viele Schülerinnen und Schüler zeigen, „wie wichtig ihnen ihre Zukunft ist – auch ohne ihren Unterricht zu verpassen“, hieß es von den Organisatoren. Der inhaltliche Fokus der Demonstrationen solle in dieser Woche auf den politischen Forderungen liegen, die Vertreter der „Fridays for Future“ am Montag in Berlin vorgestellt hatten. Die Schülerinnen und Schüler fordern unter anderem, Deutschland solle bereits bis 2030 ganz aus der Kohleverstromung aussteigen, bis zum Jahr 2035 komplett auf erneuerbare Energien umsteigen und zum Ende des laufenden Jahres jegliche Subventionen für fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle beenden.

„Ich glaube, dass wir schon längst über die Zeit der reinen Worte hinaus sind“, sagte Konstantin Nimmerfroh von den „Fridays for Future“ in Frankfurt. „Die Politik muss jetzt beweisen, dass sie uns nicht nur loben, sondern auch handeln kann.“

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