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Seit 2018 sind die Betonklötze an der Hauptwache ein Hindernis für Terroristen, aber auch für alle anderen. Foto: Rolf Oeser
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Seit 2018 sind die Betonklötze an der Hauptwache ein Hindernis für Terroristen, aber auch für alle anderen.

Sicherheit

Schönere Betonpoller in Frankfurt

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Seit 2018 schützen Betonklötze auf Plätzen in Frankfurt vor Terroranschlägen mit Fahrzeugen. Die Koalition unternimmt nun einen Versuch zur Umgestaltung. Es ist nicht der erste.

Die Koalition im Römer will die Betonpoller an der Hauptwache, der Freßgass und auf dem Opernplatz verschönern. Das geht aus einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von Grünen, SPD, FDP und Volt hervor. Demnach soll der Magistrat Vorschläge erarbeiten, um die Sicherheitssperren anspruchsvoller zu gestalten und besser in das Stadtbild zu integrieren.

An der Umgestaltung könnten sich Initiativen, Schulen, Anwohner:innen, Einzelpersonen, Künstler:innen oder Gewerbetreibende beteiligen. Der Magistrat soll sie dabei finanziell unterstützen.

Pflanzen auf dem Beton

Anfang 2018 hatte die Stadt die tonnenschweren Betonpoller aufstellen lassen, um Terroranschläge mit Fahrzeugen zu verhindern. Der damals zuständige Stadtrat Markus Frank (CDU) ließ ein Ingenieurbüro die Versenkbarkeit der Poller prüfen. Umgesetzt wurde das aber nicht. Ende 2019 fragte die Stadtverordnete Erika Pfreundschuh (CDU), ob die Betonsperren begrünt werden könnten?

Das verwarf der Magistrat mit der Begründung, die Pflanzen auf dem Beton müssten auch gewässert werden. Ohnehin seien fest verbaute Zufahrtsperren geplant. Fördermittel des Landes nahm die Stadt aber nicht in Anspruch. Denn dann hätte sie sich finanziell beteiligen müssen. Auch die Fraktion BFF-BIG forderte im Sommer eine künstlerische Aufwertung.

Nun unternimmt die Koalition einen erneuten Versuch. Vorstellbar sei ein bepflanztes oder künstlerisch gestaltetes Sicherheitsmobiliar zum Sitzen oder als Fahrradständer. Eine Umgestaltung dürfe nicht zulasten des Schutzes gehen. Den Verkehrssicherungspflichten soll Sorge getragen werden - bisher schlängeln sich Radfahrende mühsam an den Pollern vorbei. Auch die Kosten seien zu berücksichtigen - das wiederum ist ein Grund, warum seit 2018 nichts passiert ist.

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