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Die Interessenvertretungen von Eltern und Schüler:innen fordern, dass noch dieses Jahr alle Frankfurter Schulen WLAN erhalten.
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Die Interessenvertretungen von Eltern und Schüler:innen fordern, dass noch dieses Jahr alle Frankfurter Schulen WLAN erhalten.

Eltern, Schülerinnen und Schüler

Schnellere Digitalisierung für Schulen in Frankfurt gefordert

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Eltern, Schülerinnen und Schüler legen der künftigen Koalition einen Forderungskatalog vor. Sie wollen, dass Schulen schneller gebaut, saniert und digitalisiert werden.

Stadtelternbeirat und Stadtschüler:innenrat fordern von der künftigen Koalition eine „deutliche Priorisierung von Themen rund um Schulen und Bildung“. Sie haben daher Grünen, SPD, FDP und Volt, die derzeit über eine Koalition verhandeln, einen gemeinsamen Forderungskatalog vorgelegt. „Der Koalitionsvertrag der neuen Stadtregierung sollte gute Antworten auf die vielen Probleme im Frankfurter Bildungsbereich beinhalten“, sagt Hannes Kaulfersch vom Stadtschüler:innenrat. „Wir hoffen, dass unsere Forderungen in die Beratungen und in den Koalitionsvertrag einfließen werden.“

Ganz oben auf der Liste der Forderungen steht dabei eine schnellere Digitalisierung der Schulen. Der Zeitplan der Stadt sieht momentan vor, dass die 167 Frankfurter Schulen bis Ende 2022 WLAN erhalten sollen. Der Interessenvertretung von Eltern und Schüler:innen geht das zu langsam. „Alle Schulen sollten bis Ende 2021 mit WLAN ausgestattet werden“, sagt Rafaela Hartenstein, Vorstandsmitglied des Stadtelternbeirats. Hier sei schon viel zu viel Zeit vertrödelt worden. Außerdem sollte es mehr Flexibilität bei der Auswahl der Endgeräte für die Schulen geben und einen IT-Support vor Ort, einen „digitalen Hausmeister“.

Schneller soll es nach Meinung der Eltern und Schüler:innen auch beim Schulbau und bei Schulsanierungen gehen. Um den Prozess zu beschleunigen, müssten „die Entscheidungs- und Planungsprozesse sowie die Vergabewege im Rahmen der rechtlichen Spielräume optimiert werden“, sagt Hartenstein. Auch dürften Sanierungs- und Bauvorhaben nicht an Budgetkämpfen scheitern oder dadurch verzögert werden.

Besseres Essen gewünscht

Gefordert wird im Katalog unter anderem auch ein verbessertes Essensangebot in den Mensen, die Installation von Lüftungsanlagen und Kühlungssystemen, mehr Sicherheit auf Schulwegen durch verkehrsberuhigte Zonen, Fahrradständer an den Schulen, die Mülltrennung in Klassenräumen und mehr Plätze in der Ganztagsbetreuung.

Nach wie vor ist auch die Situation der Sanitäranlagen Thema. „Noch immer sind viele Schultoiletten in einem nicht tragbaren Zustand. Auch hier braucht es mehr Tempo“, fordert Nila Minneker vom Stadtschüler:innenrat. Zudem sollten kostenlose Binden und Tampons an den weiterführenden Schulen bereitgestellt werden. „Diese Grundausstattung für jede Frau darf nicht weiter vom Geldbeutel der Eltern abhängen.“

Unabhängig von diesen Forderungen, die die Interessenvertretungen den Parteien übergeben haben, wollen Eltern und Schüler:innen, dass sie und auch Schulleitungen und Lehrkräfte bei schulischen Belangen stärker einbezogen werden. „Nur so lässt sich die Bildungssituation wirklich verbessern.“,sagt Kaulfersch.

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