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Eine Variante für jedes Kraut: Sieben Grüne Soßen zum Durchprobieren stehen auf einem Tisch beim Grüne Soße Festival in Frankfurt (Archivbild).

Grüne-Soße-Festival in Frankfurt

Schlussverkauf fürs Grüne-Soße-Festival

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Was man in Nepal über Frankfurt weiß: Das international berühmte Grüne-Soße-Festival naht – heute beginnt der Schlussverkauf für die Tickets.

Nur noch zwei Monate bis zum Grüne-Soße-Festival. Vom 12. Mai an trifft sich am Roßmarkt wieder die Crème de la Crème derer, die das weltbeste Gericht zaubern, das man aus sieben Kräutern machen kann. Wer dabei sein will, kann vom heutigen Samstag an die letzten Eintrittskarten (46 bis 78 Euro inklusive Speisen und Getränke) im Internet ergattern: www.gruene-sosse-festival.de.

Das Prinzip, seit mittlerweile zehn Jahren erprobt: Jeden Abend stellen sieben Gastronomen ihre Grüne Soße zur Wahl, macht zusammen an den sieben Vorrundenabenden also 49 Wettbewerber, und nach dem Finale am 19. Mai steht der Grie-Soß-König oder die -Königin fest. Seinen Titel von 2017 verteidigt in diesem Jahr das Grandhotel Hessischer Hof.

Es wird aber nicht nur gefuttert, stets tritt auch ein Unterhaltungskünstler auf; in diesem Jahr sind das vom 12. bis zum 18. Mai in dieser Reihenfolge die Komödiantinnen und Kabarettisten Gayle Tufts, Bodo Bach, Bäppi La Belle, Chin Meyer, Alfons, Woody Feldmann und die U-Bahn-Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern. Insgesamt 5000 Besucher werden dem Spektakel wieder beiwohnen, durchs Programm geführt von Anton Le Goff und Band, Timo Becker und der Hilde aus Bornheim.

Internationalität wird beim Festival in diesem Jahr besonders großgeschrieben. Am kulinarischen Start sind etwa die karibischen Köche von Sazón Caribe und die Cocina Argentina, aber auch das Kartoffelhaus Freiburg und die Kochnische Aachen. Auf der Bühne treten die US-Amerikanerin Gayle Tufts und der Franzose Alfons an. Der Berliner Kapitalismusversteher Chin Meyer mit seinem Finanzkabarett dürfte dagegen in Frankfurt kaum Akklimatisierungsprobleme haben.

Apropos international: Die Frankfurter Grüne Soße ist außerhalb der Stadt nicht nur den Veteranen des Blauen Bocks ein Begriff, wie Festival-Gastgeberin Maja Wolff immer wieder erfährt. Diese Woche habe ihr jemand geschrieben, er sei in der Heimat einem Landsmann begegnet, der begeistert vom Grüne-Soße-Festival erzählte – beide stammen aus Nepal. Und eine Freundin berichtete, ihr Bruder habe daheim in der Ukraine eine Fernsehsendung gesehen, die andere Städte und ihre typischen Besonderheiten vorstellt. Unnötig zu erwähnen, dass es darin um eine hessische Metropole ging, deren Einwohner ein besonderes Vergnügen darin gefunden haben, sieben ganz bestimmte Kräuter kleinzuhacken, um daraus eine wohlschmeckende, gesunde und zähflüssige Spezialität herzustellen.

So sorgt selbst das Allerfrankfurterischste noch für den besonderen internationalen Touch dieser Stadt.

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