Frankfurt Skyliners

Schluss mit E-Sport

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Das Basketballteam der Skyliners zieht sich vorerst aus der Konsolenzockerei zurück.

Die Frankfurt Skyliners ziehen sich aus dem E-Sports-Bereich (elektronischer Basketball auf der Konsole) zurück. Wie der Basketballverein in einer Pressemitteilung erklärt, sei nun der Punkt gekommen, an dem man deutlich investieren und auch zu anderen E-Sport-Spielen wechseln müsste, um sich weiterentwickeln zu können.

Auf FR-Nachfrage erklärte Pressesprecher Thomas Nawrath: „Unser E-Sport-Team ist in der Nische Basketball mittlerweile etabliert. Wenn wir mehr Reichweite und andere Zielgruppen ansprechen wollen, müssten wir andere Titel bedienen.“ Zu diesem Schritt sei man aktuell aber nicht bereit. Deshalb werde man sich für den Moment verabschieden, eine Rückkehr in den elektronischen Sport sei allerdings durchaus vorstellbar.

Allerdings sei dazu ein ganzheitliches Konzept notwendig, das die Akteure bei den Skyliners überzeuge, so Vertriebsleiter Yannick Krabbe. Momentan fehle ein Raum, wo die E-Sportler beheimatet sein und eine Verknüpfung zum Breitensport herstellen könnten. So sollen Kinder und Jugendliche, die gern Basketball an der Konsole zocken, an den realen Sport herangeführt werden. Für die Entwicklung eines solchen Konzepts fehle derzeit die Kapazität. Zudem dürften die anderen Projekte der Skyliners nicht unter dem Mehrkosten leiden.

Die E-Sportler werden noch das laufende ProAM-Turnier zu Ende spielen. Das Turnier wurde gemeinsam mit den E-Sports-Teams der anderen Basketballmannschaften auf die Beine gestellt. Nachdem Frankfurt im November 2017 in den elektronischen Basketball eingestiegen war, folgten auch München, Ulm, Oldenburg, Bremerhaven und Zweitligist Rostock. Die anderen Mannschaften wollen aber weiterhin im E-Sport aktiv bleiben, so Nawrath.

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