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Zwei Restauratorinnen begutachten das Kunstwerk „Der hungrige Löwe wirft sich auf die Antilope&ldquo.

Ausstellung

Schirn zeigt Rousseau-Dschungelbild

Bei der Ausstellung "Wildnis" in der Schirn Kunsthalle ist auch das Dschgungelbild von Henri Rousseau zu sehen.

Eines der zentralen Werke der kommenden Themen-Ausstellung „Wildnis“ ist in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt eingetroffen. Das weltberühmte Dschungelbild „Le lion, ayant faim, se jette sur l'antilope“ („Der hungrige Löwe wirft sich auf die Antilope“) von Henri Rousseau wurde am Freitag ausgepackt und von Spezialisten begutachtet. Mit der Werkschau will die Schirn vom 1. November an das Verhältnis zwischen Kunst und Wildnis ausloten.

Gezeigt werden sollen rund 100 Arbeiten von 34 Künstlern - darunter Gemälde, Zeichnungen, Installationen sowie Sound- und Videoarbeiten. Die Ausstellung versteht sich nach Darstellung von Kuratorin Esther Schlicht jedoch nicht als abbildende „Naturschutz-Ausstellung“. „Viele der Arbeiten zeigen eine Wildnis, die nichts mehr mit Natur zu tun hat“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Das Spektrum der Werke reicht von erhabenen Naturlandschaften der ausgehenden Romantik über Szenen aus Großstadt-Dschungeln bis hin zu zeitgenössischen Soundaufnahmen schmelzender Eisberge. Rousseau schuf sein mehr als drei Meter breites Ölgemälde in den Jahren 1898 bis 1905. Es ist eine Leihgabe der Sammlung Beyeler (Riehen/Basel). (dpa) 

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