Verkehr

Schienenring rund um Frankfurt

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Der RMV untersucht Kosten und Nutzen einer Regionaltangente Ost. Die Schienenverbindung soll Pendler zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn bewegen.

Die Planungen für eine Regionaltangente Ost (RTO), die östlich von Frankfurt verläuft, gehen weiter. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) will eine Machbarkeitsstudie erstellen und Kosten und Nutzen durchrechnen lassen. Das teilte der Frankfurter Magistrat mit.

D er RMV arbeite dabei mit dem Wetteraukreis und dem Main-Kinzig-Kreis zusammen, hieß es weiter. Die Stadt Frankfurt habe vor, sich an den Kosten der Studie zu beteiligen. Ein Kooperationsvertrag soll die Zusammenarbeit regeln.

Als mögliche Kerntrasse wäre eine Linienführung von Bad Vilbel über Maintal-Bischofsheim, Offenbach, Sachsenhausen, Flughafen (Terminal 3), Zeppelinheim bis nach Mörfelden-Walldorf denkbar.

Der RMV setzt sich darüber hinaus für einen Schienenring rund um Frankfurt ein, der neben der Regionaltangente West auch eine Südtangente und eine Osttangente umfasst. Ein solcher Ring würde nicht nur den Frankfurter Hauptbahnhof entlasten, sondern auch schnelle Verbindungen etwa zwischen dem Frankfurter Flughafen und Offenbach ermöglichen, hieß es.

Darüber hinaus unterstützt der RMV eine Machbarkeitsstudie, die eine Verlängerung der Straßenbahn von Frankfurt nach Offenbach untersucht. Diese könnte den Angaben zufolge über den Offenbacher Hauptbahnhof führen. Die regionale Gruppe des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) begrüßte die Idee, den Hauptbahnhof in Offenbach an das Straßenbahnnetz anzubinden, und forderte ebenfalls einen Schienenring rund um Frankfurt.

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