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Die Städtischen Bühnen Frankfurt, 1963 eröffnet, mit dem denkmalgeschützten Glasfoyer. rolf Oeser
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Die Städtischen Bühnen Frankfurt, 1963 eröffnet, mit dem denkmalgeschützten Glasfoyer. rolf Oeser

Städtische Bühnen

Schauspiel Frankfurt: Über die Rekonstruktion sprechen

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus lädt ein, um über eine Rekonstruktion des alten Schauspielhauses von 1902 zu diskutieren. Politisch ist sie damit weitgehend isoliert.

Sie wollen das zerstörte Schauspielhaus von 1902 wieder aufbauen und werben um Unterstützung: Die Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus lädt am Samstagabend zu einer Online-Veranstaltung ein, um zu erklären, wie es bezüglich der Rekonstruktion des wilhelminischen Gebäudes weitergehen könnte.

Für die Freunde einer Rekonstruktion stehen die Zeichen nicht gut. Die Stadtverordneten haben sich mehrheitlich gegen die Rekonstruktion ausgesprochen. Die gewählten Repräsentanten der Frankfurterinnen und Frankfurter wollen keinen Bau aus Kaisers Zeiten auf dem Willy-Brandt-Platz. Sie wollen einen Neubau.

Das Rechtsamt der Stadt lehnte kürzlich ein Bürgerbegehren der Aktionsgemeinschaft formal ab, das diesen Stadtverordnetenbeschluss aufheben wollte. Die Angaben zu den Kosten stimmten nicht, so das Rechtsamt. Auch sei die Behauptung der Aktionsgemeinschaft, weite Teile des Gebäudes wären gar nicht zerstört, eine bewusste Irreführung. Wie wenig alte Bausubstanz noch vorhanden ist, führte das Rechtsamt mit Prozentangaben aus (die FR berichtete).

Formal muss der Magistrat das Bürgerbegehren noch ablehnen. Es ist absehbar, dass er den Empfehlungen des Rechtsamts folgen wird. Über den Zeitpunkt der Ablehnung ist nun Streit ausgebrochen. So fordert die Aktionsgemeinschaft den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) unter Androhung einer Dienstaufsichtsbeschwerde auf, die Magistratsvorlage bis zur Magistratssitzung am 12. April vorzulegen. Dann könnte die Aktionsgemeinschaft rechtlich gegen die Ablehnung vorgehen, wie sie es angekündigt hat.

Laut Hessischer Gemeindeordnung ist der Vorsitzende der Gemeindevertretung, also der Oberbürgermeister, für Magistratsvorlagen zuständig. In Frankfurt teilt sich der Magistrat aber die Arbeit auf.

So fällt das Rechtsamt unter die politische Aufsicht von Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU). Fürs Bürgeramt, Wahlen und Statistik, das Bürgerbegehren begleitet, trägt Stadtrat Jan Schneider (CDU) die politische Verantwortung. Warum die Aktionsgemeinschaft nun mit dem Finger auf Feldmann zeigt, erschließt sich vermutlich bei der Online-Diskussion.

Die Veranstaltung der Aktionsgemeinschaft ist am Samstag, 10. April, um 19 Uhr online zu sehen unter https://youtu.be/

m8U7pV2VPPI.

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