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Schauspiel Frankfurt: Das Publikum kehrt zurück

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Von: Anja Laud

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Das Schauspiel Frankfurt am am Willy-Brandt-Platz.
Das Schauspiel Frankfurt am am Willy-Brandt-Platz. © Renate Hoyer

Das Schauspiel Frankfurt zieht für die laufende Spielzeit eine positive Zwischenbilanz. Viele Aufführungen im Haus am Willy-Brandt-Platz sind fast ausverkauft.

Nach zwei Jahren coronabedingter Schließungen und Vorstellungen mit reduziertem Platzangebot zieht Anselm Weber, Intendant des Schauspiels Frankfurt, für die Spielzeit 2022/2023 eine positive Zwischenbilanz. Die Menschen kämen nach und nach in das Haus zurück, allerdings werde es wohl noch einige Jahre dauern, die über 3000 während der Corona-Pandemie verloren gegangenen Abonnent:innen zurückzugewinnen.

„Während viele Theater noch unter dem starken Zuschauerrückgang leiden, können wir nach dem ersten Drittel der laufenden Spielzeit mehr als zufrieden sein“, teilte der Intendant am Donnerstag mit. Zwischen September und Dezember habe die durchschnittliche Auslastung der Vorstellungen bei rund 80 Prozent gelegen. „Das ist mehr als wir zu hoffen gewagt haben“, so Anselm Weber. Trotz dieser positiven Entwicklung sei es ihnen sehr wohl bewusst, wie schwierig es sein werde, verlorenen gegangene Abonnent:innen zurückzugewinnen

Jedoch sei wahrzunehmen, dass sich die Theaterbesucher:innen über das geöffnete Schauspiel, dessen Programm, die Spielfreude der Schauspieler:innen und die Begegnung mit anderen Menschen freuten. „Viele Vorstellungen sind wieder ausverkauft und lassen uns hoffen, dass wir wieder da hinkommen, wo wir vor der Pandemie standen, nämlich vor einem fast immer ausverkauften Haus“, sagte der Schauspiel-Intendant.

Schauspiel und Oper waren am 11. September gemeinsam mit einem großen Theaterfest in die neue Spielzeit gestartet. Mehrere Tausend Zuschauer:innen kamen, um einen Blick hinter die Kulissen beider Häuser zu werfen. Seitdem sind am Schauspiel zwölf Premieren gefeiert worden. Bis Ende der Spielzeit folgen acht weitere Premieren.

Die Regisseurin Barbara Bürk zeigt etwa am 20. Januar in den Kammerspielen „Life is but a dream“ nach „Onkelchens Traum“ von F. M. Dostojewski. Einen Tag später, am 21. Januar, kehrt der Tanz zurück ans Schauspiel. Schauspieler:innen aus dem Ensemble treten in „10 Odd Emotions“ mit der Dresden Frankfurt Dance Company auf. Das Tanztheaterstück ist von der israelischen Choreografin Saar Magal entwickelt worden und befasst sich Rassismus und Antisemitismus. lad

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