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Schafe in der City

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Der Verein Wetterau-Main-Kinzig zeigt auf dem Roßmarkt einen historischen Traktor, den Lanz Bulldog, Baujahr 1938.
Der Verein Wetterau-Main-Kinzig zeigt auf dem Roßmarkt einen historischen Traktor, den Lanz Bulldog, Baujahr 1938. © Michael Schick

Das Erntefest macht den Frankfurter Roßmarkt bis zum Sonntag zum Bauernhof.

Stadtkinder können seit Donnerstag Landwirtschaft auch mitten in der City erleben. Traktoren sind da zu sehen, ebenso wie Schafe, Kälber, Schweine und Hühner. Bereits am Eröffnungstag strömten Besucher:innen des Erntefestes auf die Landwirtschaftsschau am Roßmarkt.

Nach zwei Jahren der durch Corona bedingten Absagen, wird das Erntefest bis zum Sonntag wieder viele Menschen in die Innenstadt locken. „Frankfurt kann sich endlich wieder bis zum Wochenende in Hessens größten Bauernhof verwandeln“, rief der Vorsitzende des Frankfurter Landwirtschaftlichen Vereins (FLV), Michael Schneller, der selbst auf seinem Erlenhof in der Wetterau einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerbau betreibt.

Tatsächlich sind bis Samstag die heimische Landwirtschaft, die von Bauern im Rhein-Main-Gebiet geernteten Erzeugnisse sowie die daraus veredelten Lebensmittel nirgends so direkt und anschaulich zu greifen, spüren und vor allem zu genießen, wie auf dem Erntefest. Und das vor der Kulisse der Hochhäuser.

„Den Kindern aber auch uns Erzieherinnen hat der Besuch auf dem Erntefest in den letzten beiden Jahren wirklich gefehlt“, meinte auch Erzieherin Ursula Bartsch von der Kita Heiligkreuz in Bornheim. Mit 60 Kindern aus der katholischen Kita waren Bartsch und einige Kolleginnen auf dem Fest.

Am reich geschmückten Erntewagen lenkten auch die Erzieherinnen Angela Heidrich und Claudia Dehoust von der Kita Krambambuli in Kalbach die Aufmerksamkeit der Kinder auf einzelne Gemüse- und Obstsorten. Begeistert machten die Kinder beim Quiz mit. Dabei zeigten sie, dass sie durchaus wissen, welche Feldfrüchte und saftiges Obst sie am liebsten essen.

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