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Seit Frühjahr vergangenen Jahres laufen die Sanierungen an der baulichen Substanz der Kirche.

Frauenfriedenskirche in Frankfurt

Sanierung der Frauenfriedenskirche dauert

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Die Gemeinde und das Grünflächenamt informieren über die Sanierungsarbeiten an der Frauenfriedenskirche in Frankfurt.

Die Sanierungsarbeiten an der Frauenfriedenskirche in der Zeppelinallee 101 werden noch über ein Jahr andauern. „Durch immer wieder neue bauliche Erkenntnisse und restauratorische Befunde ist eine genaue Zeitplanung schwierig“, so lautet die Erklärung auf der Homepage der Gemeinde, die die Pfarrsekretärin Kerstin Stoffels auf Anfrage der FR bestätigte.

Seit Frühjahr vergangenen Jahres laufen die Sanierungen an der baulichen Substanz der Kirche. Im September sei der erste Teil der statischen Maßnahmen abgeschlossen worden, sagt Stoffels. Wegen Rissen im Gemäuer, wie etwa neben dem Altar und in der Taufkapelle waren bereits Anfang 2017 Sanierungsmaßnahmen angekündigt worden (die FR berichtete), doch aufgrund von Denkmalschutzfragen konnten die Arbeiten erst mit einer Verzögerung von einem Jahr beginnen. Die Risse waren entstanden, weil sich der Untergrund so stark bewegte, dass sich der Fußboden wölbte. „Wurzeln unter der Kirche und schadhafte Dämmung sind nur zwei Beispiele für die Überraschungen bei einer Sanierung“, so informiert die Homepage der Gemeinde weiter über den Stillstand.

Nun heißt es seit September also wieder: abwarten. Denn was mit dem Wurzelwerk geschieht, ist auch eine städtische Angelegenheit. Und solange die nicht geklärt ist, kann die neue Bodenplatte nicht eingesetzt werden – ohne die es wiederum in der Neugestaltung und Ausstattung des Innenraums nicht vorangeht: Das Verputzen und Streichen der Wände, das neue Lichtkonzept, die Wiederherstellung der historischen Farbgestaltung, die Installation der Elektrik und des Heizsystems – all das kann erst nach Abschluss der substanziellen Bauarbeiten getan werden. Derweil jedoch laufen laut Pfarrbüro die Planungsarbeiten „auf Hochtouren“. So wird etwa der bereits gegossene, neue Bronzealtar fertiggestellt, der in der Mitte der Kirche auf einer „anthrazitfarbenen Altarinsel“ stehen wird.

Am Sonntag, 3. Februar, um 12.30 Uhr bietet die Kirche eine öffentliche Begehung für alle Interessierten, die das „Elend betrachten“ wollen, so Stoffels. In der nächsten Sitzung des Ortsbeirats 2 werden Vertreter der Gemeinde und des Grünflächenamtes den Stand der Sanierung und die womöglich erforderlichen Baumfällungen vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Sitzung findet um 19 Uhr im Saal der katholischen Gemeinde St. Ignatius im Gärtnerweg 60 statt.

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