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Unikate aus der ganzen Welt

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Von: Sabine Schramek

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Mario Teréz und Julia Laytved organisieren den Pop-Up-Kunstsupermarkt in der Schweizer Straße 24.
Mario Teréz und Julia Laytved organisieren den Pop-Up-Kunstsupermarkt in der Schweizer Straße 24. © Rüffer

Hunderte Bilder gibt es bis Februar 2023 beim Kunst-Supermarkt in der Schweizer Straße zu sehen. An die 80 Kunstschaffenden aus 18 Ländern stellen ihre Werke aus, die allesamt gekauft werden können.

In der Schweizer Straße hängen von heute an hunderte Bilder, die so viel erzählen, dass es einem fast die Sprache verschlägt. Vor fast 25 Jahren hatte der Spanier Mario Teréz die Idee, Kunst von jungen Kreativen jedermann und -frau zugänglich zu machen. Jetzt steht er im Pop-Up-Kunstsupermarkt mit Julia Laytved und ist dabei, die Fläche so zu gestalten, dass bei Besucherinnen und Besuchern Glückgefühle aufkommen. Denn: „Kunst macht glücklich“ steht auf den Scheiben.

Der Supermarkt, der temporär ein leerstehendes Geschäft in eine Galerie verwandelt, gibt Künstlern die Chance, ihre Werke bekannt zu machen und Kunstliebhaberinnen und -liebhabern, Unikate der unterschiedlichsten Stilrichtungen zu sehen und zu kaufen. Bereits ab 69 Euro gibt es Glücksgefühle für die Wand zu Hause oder im Büro. Das teuerste Gemälde kostet 4650 Euro.

Jeder der knapp 80 Künstlerinnen und Künstler aus 18 Ländern hat einen eigenen Stil und Blick. Ob Van Gogh auf einem Motorrad, Obelix mit dem „Tatort Sevilla“ oder kunterbunte Pop-Art. Es gibt nichts, was es an Motiv, in Stil oder Form nicht gibt. „Die Leute trauen sich mittlerweile auch große Kunstwerke zu kaufen, weil sie merken, dass die Atmosphäre des Raums verbessert werden kann, wenn Bilder, die ihnen gefallen, dort hängen“, sagt Teréz. Anfangs sei „vorsichtig und nur nach günstigstem Preis“ gekauft worden. Schon bald seien die Kunden wiedergekommen. „Wegen der Kunst“. bi

Geöffnet ist der Kunstsupermarkt, Schweizer Straße 24, bis zum 4. Februar 2023 samstags, 10 bis 19 Uhr sowie Montag bis Freitag, 11 bis 19 Uhr.

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