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Seit mehr als vier Jahren ist die Mühlbergschule in Containern am Länderweg ausgelagert. Foto: Rolf Oeser
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Seit mehr als vier Jahren ist die Mühlbergschule in Containern am Länderweg ausgelagert.

Sachsenhausen

Umzug der Sachsenhäuser Mühlbergschule in Sicht

Die Arbeiten an der Grundschule im Lettigkautweg sollen bis zu den kommenden Osterferien abgeschlossen werden. Bis dahin will die Stadt die Containeranlage am Länderweg aufwerten.

Die Mühlbergschule kann voraussichtlich in den kommenden Osterferien wieder in ihr altes Gebäude im Lettigkautweg ziehen. Das sagte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) bei einem Treffen der Elterninitiative der Grundschule am Freitagabend. Die Containeranlage, in der die Kinder derzeit ausgelagert sind, soll bis dahin noch einmal aufgewertet werden.

Die Mütter und Väter hatten Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung eingeladen, um nach Lösungen zu suchen, wie der Zustand in den Containern am Länderweg verbessert und die Sanierung des alten Schulhaus beschleunigt werden kann. Diese zieht sich seit mehr als vier Jahren hin, ursprünglich sollte der Umzug bereits 2019 stattfinden. Seitdem werde das Bauende immer wieder hinausgeschoben, veranschaulichte Elternbeirätin Leoni Kling mit einer Art Zeitstrahl. Zuletzt hatte die Stadt gesagt, dass kein Umzugstermin genannt werden kann (die FR berichtete).

Die Eltern sind überzeugt, dass die Arbeiten am Lettigkautweg besser ablaufen könnten. Anhand von Fotos aus den vergangenen Monaten dokumentierte Mutter Sylvia Sassenberg, dass sich auf der Baustelle mitunter kaum etwas bewege. Vieles wirke nur halbfertig, „als ob es viele offene Enden“ gebe.

Eine der Forderungen der Eltern ist deshalb der Einsatz eines Baustellenleiters, der täglich vor Ort ist und die Arbeiter und Firmen kontrolliert, sagte Mutter Eva Gabel. Auch müsse festgelegt werden, wie der Bau beschleunigt werden könne. Risiken wie der Engpass bei Materiallieferungen, den es derzeit gibt, müssten berücksichtigt werden. Wichtig ist laut Gabel zudem eine „transparente, regelmäßige Kommunikation“. Die Eltern fordern deshalb einen Runden Tisch.

Bildungsdezernentin Weber sicherte zu, die Eltern kontiniuierlich zu informieren. Bislang ist sie für den Bereich Bauen nicht zuständig, sondern Stadtrat Jan Schneider (CDU). Das werde sich ab Donnerstag ändern. Einen täglich anwesenden Bauleiter könne es nicht geben, dafür einen Ansprechpartner. Dass sich die Fertigstellung ständig verschoben hat, sei keine böse Absicht, „das hat sich so ergeben“. Da niemand mit den Verzögerungen gerechnet habe, sei die Containeranlage nie optimiert worden.

Das wolle die Stadt jetzt nachholen, so Weber. So werde die ausgelagerte Grundschule in den Herbstferien als eine der ersten mit Luftfiltern ausgestattet. Die Heizungsanlage werde ertüchtigt, „bevor es kalt wird“. Noch in der Prüfung sei, ob die Räume in der obere Etage, in denen es sehr warm werden kann, eine Klimaanlage erhalten. Und für einen zusätzlichen Sanitärcontainer müsse zuvor ein Abwasserkanal geschaffen werden.

Die Arbeiten an der Mühlbergschule seien „kein Ruhmesblatt“, sagte der Abteilungsleiter für Schulbau im Amt für Bau und Immobilien, Roland Hatz. Allerdings sei es durch die Lage am Hang und die Kombination aus denkmalgeschütztem Altbau und Neubau ein „aufwendiges und kompliziertes Projekt“. Dem widersprach Vater Sebastian Romswinkel. Das Vorhaben sei „nichts Besonderes“. Auch sei fraglich, warum erst ein Gewerk abgeschlossen werden müsse, bevor das nächste beginne. Werde so weitergearbeitet wie bisher, seien weitere anderthalb Jahre nötig.

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