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Weber-Interview_171220
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Stadträtin Sylvia Weber (SPD) plädiert für ein viertes Gymnasium in Sachsenhausen.

Sachsenhausen

Zu wenig Schulen und Hortplätze

Bei einem Bürgerdialog des SPD-Ortsvereins Sachsenhausen stellte sich Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) dem Unmut der Eltern im südlichen Stadtteil. Vor allem die Hort- und Schulsituation wurde kritisiert.

Die Hort- und Schulsituation in Sachsenhausen sorgt für Unmut. Das zeigte sich jüngst beim Bürgerdialog der SPD-Ortsverein Sachsenhausen. Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) beantwortete Fragen von Eltern.

Drei Gymnasien – die Carl-Schurz-Schule, die Schillerschule und die Freiherr-vom-Stein-Schule – sind zu wenige. Viele Schüler, die in Sachsenhausen wohnen, bekommen ihren Wunschplatz dort nicht. „Wir planen ein viertes Gymnasium in Sachsenhausen zu bauen“, so Weber. Im Schulentwicklungsplan sei dies festgeschrieben. Wann und wo, sei noch unklar. Bis es so weit sei, empfehle sie die KGS Niederrad, die im Schuljahr 2017/18 ihre Arbeit aufgenommen hat – sechszügig mit drei Zügen für den Gymnasialzweig, zwei Zügen für die Realschule und einem Zug für die Hauptschule.

Warum wird ein neues Gymnasium eröffnet und keine andere Schule, die Inklusion möglich mache? fragten Elternbeiratsvorsitzende der IGS Süd. Eine zusätzliche Gesamtschule im Süden sei nicht vom Tisch, so Weber. „Wahrscheinlich brauchen wir beides.“ Auch die Gymnasien könnten Inklusion leisten: „Ich will mich dafür einsetzen.“

Die unzureichende Hortplatzsituation an der Martin-Buber-Grundschule sprach eine Mutter an. Eltern von 13 Kindern hätten einen Fahrservice engagiert, der die Kinder in den weit entfernten Hort bringt. Dieser funktioniere schlecht, die Mutter bat um Unterstützung. „Die Martin-Buber-Schule ist die Schule mit den wenigsten Hortplätzen in Sachsenhausen“, räumte Weber ein. Die Versorgungsrate liege bei 37 Prozent, weil die Schule baulich nicht erweitert werden könne. Weber versprach, ihr Dezernat werde den Eltern bei der Organisation der Fahrdienste helfen. Zudem befürworte sie, dass die Schule im Sachsenhäuser Landwehrweg ein Ganztagsprogramm mit Unterricht bis 17 Uhr auflegt. „Man muss mit der Schule reden“, so Weber.

Unterversorgt mit Kitaplätzen ist auch die neue Kita am Henninger Turm, bemängelte ein Vater. Der Sozialpädagogische Verein als Träger finde kein Personal, so Weber, von acht Gruppen konnten bisher nur sechs öffnen. Sie werde den Träger um Auskunft bitten, sagte Weber. (stef)

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