Sachsenhausen

Sachsenhausen: Schüler können umziehen

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Sachsenhausen Probleme an Willemerschule gelöst.

Große Sorgen hatte man sich an der Willemerstraße in Sachsenhausen gemacht: In der kommenden Woche ziehen die rund 400 Grundschüler der Willemerschule in Container um, weil das Schulgebäude saniert wird. Doch die Stromversorgung der Container sollte über Aggregate geregelt werden, die einerseits Lärm, andererseits möglicherweise schädliche Abgase verursachen. Doch jetzt wurde eine Lösung gefunden.

Der gestrige Donnerstag war der letzte Schultag im alten Gebäude. Am heutigen Freitag haben alle Schüler außerplanmäßig frei, am Rosenmontag sowieso, am Dienstag dann auch noch einmal. Am Mittwoch unternehmen die Schüler einen Ausflug, dann rücken sie am Donnerstag in ihre neue Heimat ein: eine Containeranlage auf dem Schulhof. Diese war errichtet worden, damit das Schulgebäude saniert werden kann. Rund eineinhalb Jahre soll das dauern, die Arbeiten umfassen die Trockenlegung, einen Austausch der Fenster sowie die Anbringung von Waschbecken in den Klassenräumen und neuen Toiletten.

Doch Freude kam bei Lehrern, Schülern und Eltern angesichts des Umzugs nicht auf. Weil ein Antrag auf Stromversorgung zu spät gestellt worden sei, konnte ein entsprechendes Trafohäuschen von der Mainova nicht errichtet werden. Wer das mit dem Antrag zu verantworten hat, lässt sich nicht mehr klären.

Schulleiterin Silke Krämer will aber auch nicht mehr zurückblicken. Sie freut sich, dass sie am Mittwochmorgen die Zusage von der Mainova für das Trafohäuschen bekommen hat. „Zum Einzug soll alles fertig sein“, kündigt Krämer an. „Da hat sich der ganze Einsatz der Schule gelohnt.“

Dafür verantwortlich war einerseits der Schulelternbeirat. Rouven Daniel hatte Kontakt mit der Mainova aufgenommen und inständig um eine priorisierte Bearbeitung des Anliegens gebeten. Am Montag waren sogar zwei Klassen zur Mainova gefahren, um mit Transparenten ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Dort sei man sehr „verständnisvoll und lieb aufgenommen worden“, berichtet Schulleiterin Krämer. „Unser Dank gebührt unseren Schülern, die sich so engagiert haben“, lobt sie.

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