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„Cup2gether“

Frankfurt: Kaffee ohne Plastik

  • Judith Köneke
    VonJudith Köneke
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Das Projekt „Cup2gether“ sucht mehr Teilnehmer.

Auf der Schweizer Straße und drumherum gibt es eine Vielzahl an Cafés und Bäckereien. Jede Menge Möglichkeiten, einen Coffee to go zu trinken – aber auch, um Plastikmüll zu produzieren. Die Initiative „Cup2gether“ hat den Wegwerfbechern den Kampf angesagt. Im Nordend und Bornheim ist sie erfolgreich gestartet, rund 40 Cafés und etwa 1000 Bürgerinnen und Bürger seien bereits dabei, erklärt Gründerin Marlene Haas. Nun wolle sie das Projekt auf weitere Stadtteile ausweiten. Innenstadt, Westend und Bahnhofsviertel sollen folgen. Auch in Sachsenhausen sei die Initiative nicht vertreten. Das soll sich aber nun ändern.

In der vergangenen Sitzung des zuständigen Ortsbeirats 5 stellte Haas das Projekt vor. „Die Stimmung war sehr positiv, es gab viele Nachfragen“, sagt Haas rückblickend. Die meisten Stadtteilpolitiker begrüßten die Aktion. „Die ehrenamtliche Energie ist unterstützenswert“, sagte etwa Knut Dörfel (Linke).

Anwohner sollen helfen

Mit der Aktionsgemeinschaft Schweizer Straße will sich Haas ebenfalls zusammensetzen. Die kennt „Cup2gether“ auch noch nicht, wäre aber interessiert, mehr darüber zu erfahren, sagt der Vorsitzende Torsten Schiller auf Anfrage. „Wir sind grundsätzlich bereit, Müllvermeidung zu unterstützen.“

Das Pfandsystem ist unkompliziert, Cafés bieten die Becher an, zurückgeben kann man sie bei allen Teilnehmern. Haas hofft nun auf die Hilfe der Sachsenhäuser. Denn es habe natürlich nur Sinn, wenn mehrere Cafés mitmachten. „Es wäre toll, wenn Unterstützer die Cafés ansprechen und von der Aktion erzählen.“

Die Cafés bekommen zu Anfang 20 Becher, dazu Flyer. Die Anmeldung ist kostenlos. Die Becher werden umweltfreundlich mit dem Lastenrad geliefert. Im Internet registriert „Cup2gether“ alle, die mitmachen. Aber auch Plakate und Banner weisen den Weg zu den Cafés, denen Nachhaltigkeit wichtig ist.

www.cup2gether.de

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