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In der Klappergasse betreibt Timo Braun das Schöppche.
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In der Klappergasse betreibt Timo Braun das Schöppche.

Sachsenhausen

Neues Getränk aus Sachsenhausen: Schöppche Eistee aus der Klappergass‘

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Aus einer Schnapsidee hat der Frankfurter Gastronom Timo Braun ein eigenes Getränk aus Rum und Eistee entwickelt. Trotz Corona hat er es bekannt gemacht.

Frankfurt - Rum. Und Pfirsich-Eistee. Mischen, trinken, fertig. Damit könnte die Geschichte um dieses Getränk schon enden. Doch für Timo Braun könnte sie unter dem Namen „Schöppche Eistee“ noch größer werden. Eine Geschichte, die im wahrsten Sinne des Wortes einst als Schnapsidee entstand.

Gastronom aus der Klappergass: Alles händisch gemixt

Der Gastronom aus Sachsenhausen, der dort das „Schöppche“ in der Klappergasse betreibt, hatte vor Corona schon unzählige dieser Getränke ausgeschenkt, immer händisch gemixt. Im kleinen Kreis sinnierte Braun immer mal wieder über die Frage, ob man das Getränk nicht auch fertig abfüllen könnte. Doch damit war viel Arbeit verbunden. „Wir mussten erst einmal schauen, überhaupt einen Abfüller zu finden“, sagt der 30-Jährige. Nach langer Rezepturentwicklung und Auswahl eines regionalen Abfüllers folgte die erste Produktion.

Doch damit ging die Arbeit erst los. Sollte etwa der Alkoholgehalt unter zehn Prozent liegen, zählt ein solches Getränk zu den Alkopops, was den Preis wegen der entsprechenden Steuer nach oben treiben würde. Also hat der „Schöppche Eistee“ 10,3 Prozent.

Infos

Infos und Bestellmöglichkeiten gibt es unter www.schoeppche-eistee.de.

Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde das Getränk im März 2020. „Uns war überhaupt nicht klar, wie groß das alles wird. Es wäre auch völlig in Ordnung gewesen, wenn wir die erste Charge verkauft und dann gesagt hätten, war ne coole Idee, mehr nicht“, blickt Braun auf den Anfang zurück. Und es schien nicht unwahrscheinlich, dass es genau so kommt: Denn die Release-Party war eine der letzten, bevor Corona auch das Nachtleben in Sachsenhausen lahmlegte.

Trotzdem war die erste Charge an Flaschen nach rund vier Monaten ausverkauft. „Und das alles eigentlich nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda und unseren Online-Shop“, erklärt Braun. Denn andere Wege, den „Schöppche Eistee“ bekannter zu machen, fielen weg. Zum Beispiel Festivals, auf denen Braun mit seinem Getränk präsent sein wollte.

Frankfurt-Sachsenhausen: Gastronom vom Erfolg beflügelt

Doch beflügelt von dem Erfolg der ersten Auflage weitete der Gastronom das Angebot aus. Weitere Flaschen wurden produziert Vertriebsnetz, Marketing und Social-Media-Auftritt werden stetig weiter ausgebaut. Und so ist das Getränk mittlerweile in mehreren Geschäften in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet erhältlich, in bekannten Kiosken und Wasserhäuschen wie dem „Gudes“ oder „Yok Yok“ – uns auch beispielsweise in einem Späti in Berlin. Zudem ist „Schöppche Eistee“ online erhältlich, „ich habe auch schon Bestellungen in die Schweiz, nach Paris oder Spanien geschickt“, so Braun.

Nun steht das Team in den Startlöchern mit einer dritten Charge, diesmal auch in der Geschmacksrichtung Zitrone. „Bei einem Pfirsich-Eistee ist der nächste Gedanke sofort bei Zitrone. Es war uns direkt klar, auch einen ‚Schöppche Eistee‘ damit herauszubringen.“ Eifrig wird an der Bekanntheit und Entwicklung des Getränks und der Marke gearbeitet: „Es macht großen Spaß, zu sehen, wie alles wächst. Wir haben so viele Ideen und sind noch lange nicht am Ende.“ (Fabian Böker)

Der Schöppche Eistee kommt bald in einer weiteren Geschmacksrichtung auf den Markt.

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