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Leitplanken an der Hugenottenallee

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Sachsenhausen Ortsbeirat beklagt Zustand

Die Hugenottenallee ist zwischen Friedensallee und Isenburger Schneise in unhaltbarem Zustand, beklagt der Ortsbeirat 5 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen). Der Straßenrand wurde viele Jahre lang als Parkplatz missbraucht. Seit dort Baumstämme die Straße begrenzen, ist Parken nicht mehr möglich. Dafür werde oft illegal Müll abgeladen.

Wenn Erde aufgeschüttet würde, könnte man der Vermüllung entgegenwirken, so der Ortsbeirat. Der Abschnitt soll einen Fuß- und Radweg erhalten. Zudem sollen Leitplanken angebracht werden. „Die Brückenpfeiler stellen eine Gefahr für Autofahrer dar, die von der Straße abkommen, zumal die Baumstämme im Dunkeln übersehen werden können“, so das Gremium.

Die Stadt prüft derzeit nach eigenen Angaben, ob die Leitplanken installiert werden können. Einen Fahrradweg werde es aber nicht geben. An der Isenburger Schneise gebe es keine Anbindung an bestehende Radwege, die Straße sei nicht im Fahrradwegenetz der Stadt vorgesehen. „Westlich und östlich bestehen alternative Wegeverbindungen durch den Stadtwald“, heißt es. Jedoch stelle die Hugenottenallee in Neu-Isenburg eine wichtige Nord-Süd-Achse dar. Um eine zukunftsfähige Lösung zu entwickeln, seien umfangreiche Untersuchungen nötig. Diese könnten aber derzeit nicht in Aussicht gestellt werden, da andere Projekte Vorrang haben.

Die Brückenpfeiler gehören zu einem Bauwerk der A 3 und liegen damit in der Baulast der Autobahn GmbH. Unabhängig davon ist laut Stadt eine Aufschüttung kein Mittel gegen illegale Müllablagerungen. stw

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