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Fünf Straßen stoßen unweit der Bahnunterführung am Ende der Holbeinstraße aufeinander. Künftig soll es an der Stelle einen Kreisverkehr geben.
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Fünf Straßen stoßen unweit der Bahnunterführung am Ende der Holbeinstraße aufeinander. Künftig soll es an der Stelle einen Kreisverkehr geben.

Sachsenhausen

Kreisel soll Verkehrschaos beenden

  • VonStefanie Wehr
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Der Knoten am Ende der Holbeinstraße ist unübersichtlich und wenig sicher. Die Stadt will das ändern und die Kreuzung ab dem kommenden Jahr umbauen.

Die Kreuzung Holbein-, Burnitz-, Hedderich-, Nell-Breuning-Straße und Oppenheimer Landstraße ist unübersichtlich. Die Stadt will sie deshalb zu einem Kreisverkehr umbauen. Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten beginnen, zwei Jahre sind für den Bau veranschlagt. Der Ortsbeirat 5 – mit Ausnahme der Grünen – stimmte den Plänen jüngst zu, den Platz für 3,9 Millionen Euro neu zu gestalten.

Um möglichst zügig zu bauen, wird der Knotenpunkt für die Bauzeit voll gesperrt. Burnitz-, Hedderich-, Oppenheimer Landstraße und Holbeinstraße werden zu Sackgassen. Die Buslinien sollen während der Bauzeit umgeleitet werden. Ziel ist es, die Kreuzung verkehrssicherer zu machen. Außerdem, so die Planer, könnten durch den Umbau mehr Aufenthaltsflächen geschaffen werden, Radfahrer:innen hätten mehr Platz als bisher.

Sämtliche Einmündungen in den Kreisel sollen barrierefreie Überwege mit Zebrastreifen erhalten. Ampeln werde es keine mehr geben. Weil die Einmündungen Holbein- und Burnitzstraße spitzwinklig zueinander liegen, ist vorgesehen, einen Bypass einzurichten. Von der Holbeinstraße führt dann eine Rechtsabbiegespur zur Burnitzstraße. Die Grünen waren gegen diesen Bypass, der für Fußgänger:innen unübersichtlich sei. Nach Schulschluss seien dort „Horden von Kindern“ unterwegs, sagte Angelika von Schulenburg (Grüne).

Die Planung sieht vor, dass Radfahrer:innen im Kreisverkehr auf der Fahrbahn mitfahren, ohne gesonderten Schutzstreifen. Nur unter der Eisenbahnüberführung sind Schutzstreifen geplant. Den Grünen ist das zu wenig. Ihre Vorlage, die Radwege auch im Kreisel fordert, wurde aber nur von den Linken im Ortsbeirat unterstützt und somit abgelehnt. In der Planung würden alle Verkehrsteilnehmer:innen bereits ausreichend berücksichtigt, sagte Martin-Benedikt Schäfer (CDU).

Stadt pflanzt 17 Bäume

Der Radverkehr soll mit Sicherheitsabstand zu parkenden Autos auf einem 1,80 Meter breiten Weg geführt werden. Die Radverkehrsführung ist Teil der zukünftigen Schnellradwegroute Frankfurt-Darmstadt, die über Oppenheimer Landstraße und Holbeinstraße verläuft. An der Einmündung der Tiroler Straße in die Oppenheimer Landstraße sollen Fuß- und Radverkehr Vorrang haben.

Während an der Eisenbahnüberführung rund 55 Meter Längsparkstreifen entfallen, entstehen in der Burnitzstraße und in der Holbeinstraße zusätzlich jeweils rund 77 Meter Längsparkstreifen. Hierzu wird im westlichen Teil der Holbeinstraße das Parken links auf der Fahrbahn gestattet – wie es jetzt schon auf der Ostseite möglich ist. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird das Parken vom Gehweg auf die Fahrbahn verlegt.

Sowohl in der Holbeinstraße als auch in der Burnitzstraße werden die Parkstreifen verlängert. Auch in der Oppenheimer Landstraße (nördlich des Kreisels) und in der Hedderichstraße entstehen 14 neue Stellplätze. Insgesamt entstehen 32 zusätzliche Parkplätze, rechnet die Stadt vor.

Zudem sollen unterirdische Altglascontainer gebaut werden, der genaue Platz werde noch gesucht. Geplant sind auch 17 neue Bäume in dem Areal, die Verkehrsinsel in der Mitte werde ansprechend gestaltet. mit bos

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