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Wenn das Wetter passt, wird’s bestimmt auch heuer wieder so belebt wie beim Schweizer Straßenfest 2018.

Frankfurt-Sachsenhausen

Freibier und Kunsthandwerk in Sachsenhausen

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Zum Schweizer Straßenfest werden 200.000 Besucher erwartet.

Etwa 200 000 Besucher erwarten die Veranstalter zum 36. Schweizer Straßenfest, dass am Wochenende 15./16. Juni gefeiert wird. Von der Garten- bis zur Kaulbachstraße reicht die Feierzone, die an beiden Tagen um 12 Uhr öffnet. Samstags darf das Fest bis 1 Uhr dauern, Sonntags ist um 21 Uhr Schluss.

Neu ist in diesem Jahr eine „Open Air-Apfelweinkneipe“, wie Torsten Schiller, von der Aktionsgemeinschaft Schweizer Straße, die das Fest veranstaltet, berichtet. Am Montagnachmittag stellte er das Programm des Festes in der Volksbankfiliale auf der Schweizer Straße vor. An dem Apfelweinausschank mit Bewirtung unter freiem Himmel in der Schneckenhofstraße solle „man sich nach dem ganzen Rauf und Runter auch mal setzen und ausspannen können“, so Schiller. Ebenfalls in der Schneckenhofstraße zeigt eine Künstlergruppe Skulpturen und Besucher können ihre Handabdrücke in Ton verewigen.

An 120 Ständen auf der gesamten Festmeile wird den Besuchern neben Essen und Getränken auch in den Nachbarstraßen Programm geboten: Kunsthandwerk etwa im südlichen Teil der Oppenheimer Landstraße, auf der so genannten „Marktstraße“. Im nördlichen Teil kommt der Nachwuchs auf der „Spielstraße“ auf seine Kosten – mit „Enten angeln, Karussell und Riesenrad“, berichtet Anika Pilger von der Veranstaltungsagentur, die das Fest mitorganisiert. „Auch Sitzmöglichkeiten für Eltern wird es dort geben“, fügt Pilger hinzu. Kinderschminken und eine Hüpfburg bietet die Volksbank in der Schweizer Straße und von 13 bis 19 Uhr werden Ladenbesitzer bei einem „verkaufsoffenen Sonntag“ wieder ihre Geschäfte öffnen. Live-Musik wird auf drei Bühnen vor der Volksbank, an der Ecke Textorstraße sowie am Schweizer Platz zu hören sein.

Zum Wechsel des Hauptsponsoren (die FR berichtete) möchten die Beteiligten am Montag nicht mehr viel sagen. Von Seiten des Vereinsrings war kritisiert worden, dass seit diesem Jahr statt der lokalen „Binding“-Brauerei das Darmstädter Unternehmen „Braustüb’l“ das Fest als Hauptsponsor mitfinanziert. „Wir sind ein Verein, der sich in schwarzen Zahlen bewegen und auf Null rauskommen muss“, sagt Torsten Schiller und weiter: „Um das Fest überhaupt stemmen zu können, brauchen wir pflegeleichte Sponsoren“. Der Vertriebsleiter des Braustüb’l-Betriebes, Christoph Köhler, sagt: „Wir als Brauerei und Familie passen gut zu dem Fest und wir können Großveranstaltungen wie das Schlossgrabenfest in Darmstadt.“ Zur Einstimmung auf das neue Bier wolle sein Unternehmen am Samstag um 14 Uhr an der Bühne am Schweizer Platz, Freibier ausschenken.

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Zu dem Fest dürfen einige wenige Geschäfte öffnen. Es befeuert allerdings auch den Grundsatzstreit um verkaufsoffene Sonntage.

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