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Schon jetzt sieht das Sachsenhäuser Mainufer nicht immer tipp-topp aufgeräumt aus. 

Frankfurt-Sachsenhausen

Grillen am Mainufer in Frankfurt - weiter verboten

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Kommunalpolitik löscht das Feuer im Ansatz. Angst vor Müll und Unfällen mit dem heißen Rost.

Frankfurt - Am südlichen Mainufer das Grillen zu erlauben, hält die Mehrheit im Ortsbeirat 5 für keine gute Idee. „Das Mainufer ist zu schmal“, sagt Sophie Gneisenau-Kempfert (Grüne). Schon jetzt gebe es dort Konflikte zwischen Joggern, Spaziergängern und Radfahrern. Und Grillplätze gebe es nie genug. Nicht nur die Rauchschwaden hält sie für störend, die Feuerstellen seien auch gefährlich, leicht könnten Kinder in den Rost fassen oder treten.

Grillen an Frankfurt: Mainufer weiter tabu

Die SPD wollte per Antrag die Stadt fragen, ob die Einrichtung ausgewiesener Grillplätze möglich wäre. Sie stellt sich fest installierte Plätze vor, Bürger könnten auch eigene Grills mitbringen. „Der Bedarf ist da“, sagt Antragssteller Thomas Murawski. Schließlich hätten viele Menschen keine eigenen Gärten. Die Stadt solle auf ausreichend Sitzgelegenheiten und auf die Entsorgung von Müll und Grillkohle achten. So könne man wildes Grillen und Vermüllung unterbinden.

Viele Gremiumsmitglieder befüchten allerdings, das würde zu einer zusätzlichen Vermüllung des Ufers führen. „Ich will mir gut vorstellen, wie das Mainufer schon nach einem Grilltag aussieht“, sagt Uwe Schulz (FDP). Das würde auch die Nutzung des Ufers einschränken. 

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