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Das Sportgelände am Mainufer und die Grünflächen werden gebraucht, findet die SPD.

Europäische Schule

SPD gegen Schulbau auf Sportgelände in Frankfurt

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Die Europäische Schule sucht einen neuen Standort. Die Stadt hat sich verpflichtet, ein Grundstück zur Verfügung zu stellen.

Die SPD im Römer lehnt den Vorschlag, einen Neubau für die Europäische Schule auf einem Sportgelände an der Gerbermühlstraße in Sachsenhausen zu errichten, als „völlig inakzeptabel“ ab. Auch die SPD-Fraktion hoffe, dass für die Schule, die an ihrem bisherigen Domizil in Niederursel aus allen Nähten platzt, bald ein geeigneter Standort gefunden werde. „Dafür jedoch ein Sportgelände und Grüngürtelflächen ins Spiel zu bringen, ist absurd“, sagt der sportpolitische Sprecher der SPD im Römer, Jan Klingelhöfer. Mit Blick auf die wachsende Stadt brauche Frankfurt schließlich sogar noch mehr Sport- und Grünflächen.

Die Stadt müsse in das Sportgelände an den Mainwasen noch investieren, fordert die SPD: Damit die dort spielenden Vereine ihre Jugend- und Integrationsarbeit fortführen könnten, seien etwa Container für den SV Sachsenhausen nötig. Mittelfristig müsse zudem ein Hartplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden.

Frankfurt: Baudezernent hält sich bedeckt

Baudezernent Jan Schneider (CDU) teilte am Dienstag lediglich mit, dass die Stadt für einen Neubau der Europäischen Schule derzeit mehrere mögliche Standorte prüfe. Ob die Sportflächen in EZB-Nähe eine dieser möglichen Standorte sind, sagte er nicht.

Die Stadt hat sich laut Schneider im Jahr 2001 verpflichtet, ein Grundstück für die Schule zur Verfügung zu stellen. Diese Verpflichtung werde sie selbstverständlich erfüllen, teilte der Dezernent mit.

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