1. Startseite
  2. Frankfurt
  3. Sachsenhausen

Favoriten fürdie IGS Süd

Erstellt:

Von: Stefanie Wehr

Kommentare

Sachsenhausen Prämierte Entwürfe sind im April im Planungsdezernat zu sehen

Ein Jahr später als geplant ist der Architekturwettbewerb für den Bau des Bildungscampus IGS Süd jetzt zu Ende gegangen. Die Stadt hat drei Preisträger ausgewählt. Einen ersten Preis gibt es nicht, jedoch zwei zweite Preise und einen dritten. Welcher der prämierten Entwürfe umgesetzt wird, entscheidet sich Ende des Jahres. Sie sind vom 6. bis 25. April zwischen 8.30 und 18 Uhr im Atrium des Planungsdezernats, Kurt-Schumacher-Straße 10, für die Öffentlichkeit ausgestellt. Eine Rückmeldung von Bürgerinnen und Bürgern sei erwünscht, heißt es.

Die beiden zweiten Preise gingen an das Stuttgarter Architekturbüro BB und das Berliner Büro Scheidt Kasprusch Architekten. Den dritten Preis erhielten die Planer von Gernot Schulz Architektur und Urbane Gestalt Landschaftsarchitekten aus Köln.

Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung hatte 2015 beschlossen, dass die Gebäude entlang der Textorstraße für die neugegründete IGS Süd mit 600 Schülerinnen und Schülern weiterentwickelt werden sollen. Aus den Bestandsgebäuden der früheren Textorschule und der unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Holbeinschule, die beide Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurden, soll ein moderner Schulbaukomplex mit einem Beratungs- und Förderzentrum und einem Offenen Treff entstehen, der sich räumlich zum Stadtteil öffnet.

Die Architektur soll das pädagogische Konzept der IGS Süd unterstützen: Die integrierte Gesamtschule bietet „Fachbüros“, Projekt- und Werkstattarbeit. Der Campus schließt die Textorstraße zwischen Holbeinstraße und Oppenheimer Landstraße mit ein. Diese wird für den Verkehr gesperrt werden.

Insgesamt waren 22 Wettbewerbsarbeiten anonym eingereicht worden. Zur Jury gehörte das Bildungsdezernat, das Stadtschulamt, das Amt für Straßenbau und Erschließung sowie externe Architekten.

Auch interessant

Kommentare