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Elfer hat wieder geöffnet

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Freut sich, dass der Elfer in der Rittergasse nun eröffnet ist: Pächter Denis Kreim.
Freut sich, dass der Elfer in der Rittergasse nun eröffnet ist: Pächter Denis Kreim. © Sauda

Die Kult-Kneipe Elfer, die früher an der Batschkapp in Eschersheim war, lockt nun in Sachsenhausen in der Rittergasse mit Techno, Live-Musik, Karaoke und Leseabenden. Donnerstag ist der Eintritt frei, auf der Bühne erleben die Gäste einen Überraschungsakt.

Was lange währt, wird endlich gut. Das hoffen zumindest Janina Barkmann und Dennis Kreim. Sie betreiben den „Elfer“. Den Laden, der zunächst viele Jahre unter der alten Batschkapp in Eschersheim logierte, später einige Jahre in der Klappergasse ansässig war und vor einiger Zeit in die Kleine Rittergasse 5 zog.

„Wir haben uns für ein Soft-Opening entschieden, weil wir wirklich nicht wussten, ob wir’s schaffen“, so der 31-jährige Dennis Kreim, der seit 2016 den „Elfer“ betreibt. Seit der Eröffnung gingen schon einige Konzerte über die Bühne. Obwohl es noch viel zu tun gab. „Die Handwerker waren nicht fertig, da hat’s mit dem Strom nicht gepasst, die Lüftungsbauarbeiten dauerten länger, als wir gedacht haben“, zählt er einige Punkte auf. „Erst am Eröffnungsmorgen sind die Lüftung und die Elektrik fix gewesen.“ Aber so konnten sie vergangene Woche offiziell loslegen.

Ungefähr acht Monate hätten die Arbeiten in Anspruch genommen. Die Fenster wurden gemacht, ein Schallkonzept für Decken und Wände wurde umgesetzt, der Brandschutz rundum erneuert, eine Wand entfernt. „Wir haben zwar geöffnet, aber wir sind noch mitten auf einer Baustelle und wollen nach und nach alles fertig machen“, sagt Kreim. Dazu gehört etwa der Boden, der noch nicht versiegelt wurde. Kilian Bumiller, der das Lokal an Bartmann und Kreim verpachtet hat, ist stolz: „Wir haben etwas erreicht für die Rittergasse, für Sachsenhausen und sogar für Frankfurt.“

Mit jedem neuen Domizil und der damit verbundenen Vergrößerung hat sich auch das Programm des Elfers erweitert. „Das hängt auch damit zusammen, weil wir jetzt einen Balkon haben und die Location viel schöner finden“, gibt Kreim zu bedenken. Es sollen Bar-, Karaoke- und Leseabende stattfinden. Die Pforten zum „Elfer“ werden jeden Donnerstag geöffnet. Das ist der Tag, der keinen Eintritt kostet und an dem sich die Gäste überraschen lassen, wer auf der Bühne steht. Zum ersten Mal soll das am kommenden Donnerstag, 15. September, stattfinden.

Geplant ist, das Lokal donnerstags bis samstags zu öffnen. „Wir machen am Wochenende Hip-Hop und Techno. Rock und so weiter findet eher live statt“, beschreibt er die musikalische Mischung. Es sei wichtig gewesen, endlich loszulegen, „weil der Plan ja ursprünglich war, im Mai aufzumachen“. Das habe aber nicht geklappt. „Der Vermieter investiert hier eine Menge Geld – und wir auch. Das Problem ist, dass irgendwann irgendwas verdient werden muss“, sagt Kreim. „Machen wir lieber auf, verdienen etwas und können weiterarbeiten“, hätten sie sich gesagt.

Neben den „echten“ Baustellen gibt es noch zwei weitere: der anstehende Herbst und das Personal, das in der Gastronomie an allen Ecken und Enden fehlt. Nicht so im Elfer: „Über Personal kann ich nicht klagen. Da sind wir ganz gut aufgestellt“, sagt Kreim. Und was die Herbstmonate betrifft: „Die lassen wir auf uns zukommen.“

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