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Christian Becker (CDU) bleibt Vorsteher im Ortsbeirat 5. Foto: Michael Faust
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Christian Becker (CDU) bleibt Vorsteher im Ortsbeirat 5.

Frankfurt Süd

Christian Becker im Amt bestätigt

  • VonStefanie Wehr
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Der Christdemokrat steht erneut dem Ortsbeirat 5 Frankfurter Süden vor. Zum Ärger der Grünen, die bei der Kommunalwahl im März mehr Stimmen geholt hatten.

Der neu gewählte Ortsbeirat 5 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen) hat Christian Becker (CDU) als Ortsvorsteher bestätigt: Zwölf von 19 Stimmen gingen an den Vorsitzenden der CDU Oberrad, der nun für eine dritte Wahlperiode in Folge das Gremium leitet. Zwei Stimmen waren ungültig, fünf gingen an die Grüne Sophie Gneisenau-Kempfert. Stellvertreterin wurde Petra Korn-Overländer (SPD) – mit 14 von 19 Stimmen. Auch hier fielen fünf Stimmen an die Kandidatin der Grünen, Angelika von der Schulenburg. Lino Munaretto von der FDP wurde zum parlamentarischen Schriftführer gewählt.

Munaretto gehört zu den Neulingen im Gremium, ebenso wie von der Schulenburg und Cary Drud von den Grünen, Agnetha Sammet und Anita Akmazda (CDU), Angelika Pilder von der Linken sowie Oliver Kimpel von der BFF, der für die verstorbene Ingrid Leng nachrückt. Ebenfalls neu ist Till Heinz von der AfD, die erstmals im Fünfer vertreten ist.

Steifer Gegenwind bläst jetzt aus Richtung der Grünen, die mehrere Anträge von CDU, SPD und FDP diskutierten. Dass sie die neue Koalition nicht goutieren, hatten die Grünen schon vorab bekannt gegeben. Die Repliken der Koalitionsparteien folgten, so dass vor der konstituierenden Sitzung die Fronten geklärt waren: Die Grünen hätten zu strenge Tempolimits gefordert und sich thematisch ausschließlich auf die „Gestaltung von Verkehrswegen und Grünanlagen“ beschränkt, gaben CDU und SPD zu Protokoll, und die FDP bemängelte den „breitbeinigen Auftritt“ der Grünen.

Die Grünen selbst unterstellten der Koalition, nichts am „Verkehrsinfarkt“ im Frankfurter Süden ändern zu wollen. Noch am Wochenende schob Becker per Pressemitteilung nach, dass mit den Grünen keine gemeinsame Basis zu erreichen war. Hauptgrund: Beim Thema Verkehr gingen die Meinungen zu weit auseinander.

Und so wurden in der ersten Sitzung sogleich Verkehrsthemen zum Gegenstand der Diskussion. Ein CDU-Antrag forderte, dass die Stadt Vorschläge macht, wie in der David-Stempel- und der Martin-May-Straße mehr Parkplätze geschaffen werden können. Reinhard Klapproth und Gneisenau-Kempfert (beide Grüne) bestanden auf dem Zusatz, dass Gehwege nicht zugeparkt werden dürften.

Um ähnliches ging es im Antrag der SPD, auf dem Wendelsweg zwischen Lettigkautweg und Am Sandberg das Parken auf dem Gehweg zu erlauben, weil dies Anwohner:innen wünschten. Die Grünen waren dagegen, dass „rücksichtslos die Gehwege zugeparkt“ und für Fußgänger:innen, etwa ältere Leute aus dem Seniorenheim, unpassierbar würden, so Klapproth. Man einigte sich auf einen Ortstermin.

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