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Ab diesem Freitag finden wieder nach Konzerte in der Frankfurter Festhalle statt. Foto: Peter Jülich
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Ab diesem Freitag finden wieder nach Konzerte in der Frankfurter Festhalle statt.

Konzerte in der Frankfurter Festhalle

Konzerte nach Corona: Roland Kaiser darf als Erster in die Frankfurter Festhalle

  • Kathrin Rosendorff
    VonKathrin Rosendorff
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18 Monate lang gab es pandemiebedingt kein Konzert mehr in der legendären Frankfurter Festhalle. Am Freitag startet Schlagersänger Roland Kaiser die Konzertsaison. Unter strengen Auflagen.

Frankfurt - Roland Kaiser ist der Erste, der in der Frankfurter Festhalle wieder singen darf. Am Freitagabend soll der Kaiser mit seiner Tour „Alles oder dich“ seine Fans in Frankfurt glücklich machen. Vielleicht singt der Schlagersänger da auch einen seiner neueren Titel „Lang nicht mehr gemacht“. Passen würde es. Denn es ist das erste Konzert seit Beginn der Corona-Pandemie in der Festhalle, die bis vergangenen Samstag noch als Impfzentrum diente.

„Wir sind hocherfreut, dass nach 18 Monaten nun wieder das erste Konzert in der Festhalle stattfinden kann“, sagt Michael Biwer, Vizepräsident „Guest Events“ der Messe. Einlassvoraussetzung sind die 3G-Regeln: also geimpft, genesen oder getestet. Der Veranstalter Semmel Concerts hat eigens für die Kaiser-Tournee ein „Roland Kaiser Infoportal“ eingerichtet (www.semmel.de/rolandkaiser-infoportal).

Roland Kaiser in Frankfurt - Auftakt in der Festhalle

Denn in jedem Bundesland gelten andere Corona-Verordnungen. „Wir bitten die Fans, am Tag des Konzerts auch noch mal auf diese Seite zu schauen, weil sich die Regeln schnell ändern können“, sagt Lisa Schein von Semmel Concerts. Bei Kaisers Auftaktkonzert vergangenen Freitag in der Sachsenarena in Riesa waren Fans erzürnt, weil nach gestiegener Inzidenz in Sachsen kurzfristig von Ungeimpften ein teurer PCR-Test verlangt wurde. In der bestuhlten Festhalle werden laut Veranstalter circa 4000 Besucher:innen erwartet. Hessen verlangt bei maximal 500 Ungeimpften keine Genehmigung des Gesundheitsamtes.

Es gibt keine Testmöglichkeiten am Eingang. Zudem wird um das Mitbringen eines Lichtbildausweises gebeten. Es gilt Maskenpflicht auf dem gesamten Veranstaltungsgelände, auch am Sitzplatz. Eine Besucherdatenerfassung sei in Frankfurt, anders als beispielsweise beim Konzert in Stuttgart, nicht erforderlich. Es wird eine Außengastronomie geben, vor der Veranstaltung und in der Pause. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nur draußen möglich, nicht aber in der Halle. Die Garderobe bleibt geschlossen. „In der nach wie vor volatilen Lage stehen wir in engem Kontakt mit den Veranstaltern und werden ihnen auch weiterhin die beste Plattform für ihre aktuellen Bedürfnisse bieten“, sagt Michael Biwer.

Konzerte in der Corona-Pandemie: Ärzte sagen Tour ab

Aber nicht alle Künstler wollen sich dieser pandemiebedingt unsicheren Lage aussetzen. So hat die Berliner Punkrock-Band „Die Ärzte“, die am 2. und 3. November in der Festhalle auftreten wollte, ihre komplette Tour Anfang der Woche ersatzlos abgesagt. „Seit Monaten haben unser Tourveranstalter KKT und unser Management gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Veranstalterbranche hinter den Kulissen versucht, eine bundesweit einheitliche Regelung für Konzerte zu verhandeln“, schrieb die Band zur Absage. „Das hat (so kurz vor den Wahlen) nicht funktioniert.“ Je nach Bundesland seien Konzerte ohne Abstand unterschiedlich geregelt. Eine „so große Tour wie die von uns geplante mit derart viel Unsicherheit der Genehmigungslage“ sei so nicht möglich.

Die nächsten geplanten Veranstaltungen in der Festhalle sind die „Let’s Dance“-Livetournee (16. und 17. November) und das Konzert von Rapper Kontra K (22. November). Für 2022 haben sich Weltstars wie Billie Eilish und Kiss angekündigt. (Kathrin Rosendorff)

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