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Römergespräche widmen sich dem Gendern

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Von: George Grodensky

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Die Römerberggespräche in Frankfurt kreisen am Samstag ums Thema geschlechtergerechte Sprache. Der Titel: „Sprache. Macht. Gerechtigeit. Wer darf wie reden?“

Gender-Sternchen und Binnen-I. Für die einen sind solche Sprachergänzungen ein Muss, um als diskriminierend empfundene Begriffe zu vermeiden und den Weg zu einer gerechteren Gesellschaft zu beschreiten. Für die anderen ist gendersensible Sprache ein unnötiger Eingriff an der falschen Stelle. Welche Rolle die Sprache im Zusammenleben spielt und inwieweit pflegerische Eingriffe notwendig sind oder nicht, darum geht es bei der 50. Ausgabe der Frankfurter Römerberggespräche. Der Titel: „Sprache. Macht. Gerechtigkeit. Wer darf wie reden?“. Am Samstag, 6. November, 10-17 Uhr, diskutieren im Chagallsaal des Schauspiels die Juristin Ute Sacksofsky, die Philosophin Gudrun Perko, der Soziologe Aladin El-Mafaalani, der wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für deutsche Sprache, Henning Lobin, der Politikwissenschaftler Peter Graf von Kielmansegg, der Journalist Thomas Thiel, die Schriftstellerin Nele Pollatschek, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, die Dramatikerin und Autorin Sasha Marianna Salzmann und die Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky.

Natürlich reden beziehungsweise diskutieren nicht alle auf einmal; es gibt unterschiedliche Vorträge und Gespräche. Sprachphilosoph Martin Seel hält den Abschlussvortrag „Macht und Gegenmacht der Sprache“. Die Moderation teilen sich die Journalistin Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer, Leiter der Literaturredaktion von HR2-Kultur. sky

50. Römerberggespräche, Samstag, 6. November, 10-17 Uhr, Chagallsaal Schauspiel Frankfurt, Willy-Brandt-Platz. 2G. Programm unter: www.roemerberggespraeche-ffm.de

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