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Römerbriefe: Uwe spricht mit Becker

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Von: Sandra Busch, Georg Leppert

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Uwe Becker hat seine Fragen alle beantwortet.
Uwe Becker hat seine Fragen alle beantwortet. © christoph boeckheler*

Der OB-Kandidat der CDU interviewt sich selbst – und wir haben dazu noch viele Fragen. Die FR-Kolumne aus dem Frankfurter Rathaus.

Leppert: Was ist dein Leibgericht?

Busch: Datscher.

Leppert: Was ist das?

Busch: Wüsste ich auch gerne. Das war die Antwort von Uwe Becker und es hat niemand nachgefragt.

Wir haben im Sommer mal gedacht, das Thema Selbstgespräche wäre für uns erledigt, liebe Freundinnen und Freunde der Kommunalpolitik. Damals wurden wir gnadenlos von der Realität überholt. Es wäre so ein schönes Thema für diese Kolumne gewesen, wenn der Oberbürger den Meister interviewt hätte, der Peter den Feldmann. Tolle Sachen hätten wir uns ausdenken können, aber dann hat der damalige Oberbürgermeister Peter Feldmann das einfach selbst gemacht. Sie erinnern sich sicher, wie er ein Interview mit sich selbst veröffentlichte. Mit spannenden Fragen zu Themen wie: Korruption, Pokalklau und Hormonen. Alle Medien haben sich darüber lustig gemacht. Für uns war das Thema dann gegessen, besser hätten wir es selbst nicht machen können.

Aber wir müssen das nun doch noch einmal aufgreifen. Denn irgendwie muss Feldmanns Selbstgespräch offenbar Uwe Becker inspiriert haben. Der OB-Kandidat der CDU hat sich da wohl was vom damals amtierenden OB abschauen wollen. Will sicher von den Großen lernen, die schon einmal die Amtskette getragen haben. Becker hat jetzt jedenfalls auf seiner Internetseite (www.obuwebecker.de) auch ein Selbstgespräch veröffentlicht.

Nun kann so ein Interview mit sich selbst ja durchaus interessant sein. Noch besser wird es allerdings, wenn die Presse Nachfragen stellen kann. Hier kommen die Originalfragen und -antworten aus dem Gespräch von Uwe Becker mit Uwe Becker – und die Fragen, die wir dazu noch hätten.

Uwe Becker fragt: „Ihre Lieblingszahl?“

Uwe Becker antwortet: „Elf.“

FR: „Warum nicht zwölf?“

Uwe Becker fragt: „Ihr:e Lieblingsradiomoderator:in?“

Uwe Becker antwortet: „Daniel Fischer, Julia Nestle, Johannes Scherer und Evren Gezer.“

FR: „Und Ihre Lieblingsjournalist:innen? Wir vielleicht???“

Uwe Becker fragt: „Ihr Lieblingsname?“

Uwe Becker antwortet: „Uwe.“

FR: „Warum nicht Mike, Manuela, Yanki oder Daniela?“

Uwe Becker fragt: „Ihr Lieblingssportler bzw. Ihre Lieblingssportlerin?“

Uwe Becker antwortet: „Uwe Seeler und Katarina Witt.“

FR: „Warum nicht Jürgen Grabowski?“

Uwe Becker fragt: „Sie sind Fan vom welchem Verein?“

Uwe Becker antwortet: „Eintracht Frankfurt.“

FR: „Können Sie alle Schützen aus dem Elfmeterschießen im Endspiel um den Europacup nennen? Nachschauen gilt nicht.“

Uwe Becker fragt: „Von welcher Sünde fühlen Sie sich am wenigsten bedrängt?“

Uwe Becker antwortet: „Neid.“

FR: „Na, kommen Sie, als Feldmann Oberbürgermeister war, waren Sie schon neidisch, oder? Und wie war das damals im Jahr 2012, als Boris Rhein und nicht Sie OB-Kandidat der CDU wurden?“

Sandra Busch und Georg Leppert gehören zum Römer-Team der FR, das

aus dem Frankfurter Rathaus berichtet. Frühere Römerbriefe gibt es unter www.fr.de/roemerbriefe.

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