So schön sah das Feuerwerk vor der Frankfurter Skyline aus. Viele feierten friedlich, aber es gab auch viele Einsätze der Polizei und Feuerwehr. 
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Feuerwerk vor der Frankfurter Skyline (Symbolfoto).

Silvester

Römer-Koalition will den Frankfurter Zoo schützen

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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Der Magistrat soll prüfen, ob es eine raketenfreie Zone um den Frankfurter Zoo geben soll. Ein Tragödie wie vor einem Jahr in Krefeld gelte es zu verhindern.

Die Römer-Koalition nimmt sich des Themas „Silvester – aber sicher“ an. Doch wer nun erwartet, dass es um Kontaktbeschränkungen angesichts der Corona-Pandemie geht, irrt. Das Bündnis aus CDU, SPD und Grünen beschäftigt sich in dem Antrag, der in dieser Woche im Sicherheitsausschuss angenommen wurde, mit der Sicherheit beim Feuerwerk.

So wollen die Stadtverordneten zum einen wissen, ob sich die Sperrzone rund um den Eisernen Steg bewährt habe. Dort darf an Silvester kein Feuerwerk gezündet werden. Zum anderen fragen die Politikerinnen und Politiker nach Konsequenzen aus der Tragödie im Krefelder Zoo. Dort waren zum Jahreswechsel 2019/2020 mehr als 30 Affen verbrannt. Sogenannte Himmelslaternen hatten das Dach des Tierhauses in Brand gesetzt.

Krisenstab tagt zu Silvester

Damit sich ein solches Szenario in Frankfurt nicht wiederholt, fragen die Stadtverordneten in ihrem Antrag nach einer Sperrzone rund um den Zoo, in der dann ebenfalls kein Feuerwerk gezündet werden dürfte. Außerdem wollen sie etwas über die Gefährlichkeit von Himmelslaternen wissen und schlagen vor, die Bevölkerung stärker als bisher für die Gefahr von Böllern und Raketen zu sensibilisieren.

Prinzipiell wäre es schon möglich, das Gebiet rund um den Zoo zur Zone ohne Feuerwerk zu erklären, sagte Andrea Brand, Büroleiterin von Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU), am Dienstag auf Anfrage der FR. Ähnlich wie beim Areal am Eisernen Steg brauche es dafür eine Verordnung, die recht einfach zu erlassen wäre. Allerdings setze dieses Silvester ohnehin einiges mehr an Planung voraus, sagte Brandl. Grund sei – natürlich – die Corona-Pandemie. So werde sich der Krisenstab der Stadt demnächst damit beschäftigen, wie der Jahreswechsel in der Stadt ohne erhöhtes Infektionsrisiko gefeiert werden könne.

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