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Trauer um Rödelheimer Urgestein Thomas Fischer

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Von: Simone Wagenhaus

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Thomas Fischer setzte sich unermüdlich für seinen Stadtteil Rödelheim ein.
Thomas Fischer setzte sich unermüdlich für seinen Stadtteil Rödelheim ein. © Partei

Das Rödelheimer Urgestein Thomas Fischer ist tot. Der SPD-Politiker starb im Alter von 72 Jahren. Fischer engagierte sich viele Jahre im Ortsbeirat und in zahlreichen Vereinen.

Thomas Fischer war keiner, der laut wurde. Doch deutlich konnte der Rödelheimer werden, vor allem, wenn es um seinen Stadtteil ging, den er im Ortsbeirat 7 vertrat. Sei es beim Thema Spielhallen („Außer nichtssagenden Stellungnahmen hat der Magistrat keinen substanziellen Lösungsweg angeboten“), dem (einstigen) Bunker an der Thudichumstraße („Ein Schandfleck für Rödelheim“,), oder der Situation in Alt-Rödelheim 12-20 („Ich wäre schon froh, wenn die maroden alten Gebäude zügig abgerissen und zeitnah eine maßvolle Neubebauung stattfindet“).

Ja, Thomas Fischer hat sich politisch und sozial engagiert und stets einen Blick vor allem für die Menschen gehabt, die nicht nur auf der Sonnenseite des Lebens standen. Das war als Betriebsratsvorsitzender am Frankfurter Flughafen so und auch im Ruhestand. Fischer war ein echtes Rödelheimer Urgestein, den fast jeder kannte, der gesellig und gerne mit Ehefrau Ilona unterwegs war. Er war Mitglied in zahlreichen Rödelheimer Vereinen, etwa bei den Schnauzern und dem VdK. Er setzte sich als Schiedsmann und Ortsgerichtsschöffe im Ortsbezirk 7 (Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim, Westhausen) ein. Von 2011 bis 2021 war er Mitglied im Ortsbeirat 7 und führte über viele Jahre die Geschicke des SPD-Ortsvereins Rödelheim, dessen Vorsitzender er im April 2008 wurde.

Frankfurt: „Thomas Fischer wird in Rödelheim eine große Lücke hinterlassen“

Am Samstag ist Thomas Fischer im Alter von 72 Jahren nach Krankheit gestorben. „Thomas Fischer wird in Rödelheim und im Ortsbezirk 7 eine große Lücke hinterlassen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, teilt die jetzige SPD-Ortsvereins-chefin Marion Pausch mit. Die Schnauzer schreiben auf Facebook: „Wir sind unendlich traurig. Unser lieber Freund, Senator und langjähriger Weggefährte hat uns verlassen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, insbesondere seiner Frau Ilona.“ Neben ihr hinterlässt der 72-Jährige auch seinen Sohn Berthold, der in Norddeutschland lebt.

Der Trauergottesdienst ist am Freitag, 8. Juli, um 14 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in der Alexanderstraße. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreise zu einem späteren Zeitpunkt statt. (sim)

Ein Them im Ortsbeirat 7: In Alt-Rödelheim soll die historische Gestaltung bestehen bleiben

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