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Bis zu 95 Mietwohnungen sollen an der Niddagaustraße entstehen.
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Bis zu 95 Mietwohnungen sollen an der Niddagaustraße entstehen.

Rödelheim

Rödelheim: Wohnen an der Niddagaustraße

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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In den ehemaligen Torpedo-Werken entsteht derzeit ein Mix aus Wohnen und Gewerbe. Neben den 95 Mietwohnungen sind auch Räume für Vereine und Arztpraxen vorgesehen.

In Teilen der ehemaligen Torpedo-Werke an der Niddagaustraße entsteht in den kommenden zwei Jahren ein Mix aus Wohnen und Gewerbe. Der Leverkusener Immobilienentwickler Cube Real Estate hat nach eigenen Angaben ein knapp 2000 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Der Projektentwickler plant, die bisher rein gewerblich genutzte Immobilie voraussichtlich ab Herbst 2022 umzubauen. Die Investitionskosten beliefen sich auf rund 40 Millionen Euro. Verkäufer des Grundstücks sei eine Projektgesellschaft der Arsago Gruppe.

Vorgesehen ist eine Sanierung samt energetischer Ertüchtigung und Aufstockung des Gebäudes, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt sollen etwa 5000 Quadratmeter Wohn- und Gewerbeflächen entstehen. Der Projektentwickler plant verschiedene Wohnformen und -größen. Neben Bleiben für Studierende und Auszubildende soll es zweigeschossige Haus-in-Haus-Konzepte mit Garten sowie Penthäuser mit Austritt oder Terrasse geben. Insgesamt sollen etwa 95 Mietwohnungen entstehen. Die Mieten werden „marktüblich“ und „standortgerecht“ sein, teilt das Unternehmen mit. Möglich seien verschiedene Mietniveaus im Haus – je nach Ausstattung der Wohnungen.

Im Erdgeschoss zur Niddagaustraße werde Platz etwa für Arztpraxen, Physiotherapie, Standortinitiativen oder soziale Vereine entstehen. Stand jetzt geht die Immobilie an eine kleine Fondsgesellschaft, ein Family Office oder in einen eigenen Fonds von Cube Real Estate über.

Der Baubeginn wird für das dritte Quartal kommenden Jahres erwartet. Noch gibt es keine Baugenehmigung, auch ist das Gebäude bislang vermietet.

Das Areal an der Niddagaustraße in Rödelheim gehört zu den ehemaligen Torpedo-Werken, in denen bis in die 60er-Jahre Räder und Schreibmaschinen gefertigt wurden.

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