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In Rödelheim kommt es immer wieder vor, dass Eltern keinen Hortplatz für ihr Grundschulkind rechtzeitig zum neuen Schuljahr bekommen.
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In Rödelheim kommt es immer wieder vor, dass Eltern keinen Hortplatz für ihr Grundschulkind rechtzeitig zum neuen Schuljahr bekommen.

Rödelheim

Rödelheim: Mehr Hortplätze für Grundschulkinder

  • Sonja Thelen
    VonSonja Thelen
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Der für Rödelheim zuständige Ortsbeirat befürchtet weiterhin Engpässe in der Betreuung von Grundschulkindern. Er fordert eine tragfähige und vor allem langfristige Lösung.

Der Ortsbeirat 7 rechnet weiter mit Engpässen in der nachschulischen Betreuung von Grundschulkindern in Rödelheim. Das belege eine „eigene Erhebung“ von Farbechte/Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen. Diese ergab, „dass in Rödelheim-West eine prinzipielle Unterversorgung für die Betreuung von Grundschulkindern besteht“. Daher erneuert der 7er seine Anfang 2019 und Januar 2020 verabschiedete Forderung an die Stadt, über den aktuellen Stand aufzuklären und für Abhilfe zu sorgen.

„Diese Anfrage wurde seitens des Magistrats nie beantwortet“, monieren Farbechte/Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen im gemeinsamen Antrag, den das Stadtteilgremium bei Enthaltung von CDU auf den Weg gebracht hat. Die Antragsteller gehen davon aus, „dass nicht alle Kinder, für die es einen Betreuungsbedarf gab, versorgt werden konnten“.

Wie vor zwei Jahren haben sich Eltern in einer Initiative zusammengeschlossen, um auf den „eklatanten Mangel an Betreuungsplätzen für ihre Kinder hinzuweisen“, die nach den Sommerferien in die Schule kommen, berichten die Parteien.

„Wir arbeiten mit Hochdruck an möglichen Optionen für das kommende Schuljahr und darüber hinaus, um allen Kindern gute Bildungs- und Betreuungsangebote anzubieten“, betont Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Ihre Referentin Jasmin Misev berichtet: „Der Planungsbezirk Rödelheim ist in der Ausbauplanung für die Schulkindbetreuung in beiden Schulbezirken priorisiert. Wir sind kontinuierlich im Austausch mit allen Beteiligten.“

Die Stadt rechnet zum 1. August mit zehn weiteren Plätzen in der Erweiterten Schulischen Betreuung (ESB) der Brentanoschule. Die ESB ermöglicht an fünf Tagen in der Woche von 7.30 bis 17 Uhr und in den Ferien ein Bildungs- und Betreuungsangebot. Im kommenden Schuljahr werde die Brentanoschule über 80 ESB-Plätze und weiterhin 20 Plätze im Ganztagesprofil 1 des Landes Hessen verfügen. Das heißt, an mindestens drei Wochentagen gibt es von 7.30 bis 14.30 Uhr an der Schule Hausaufgabenbetreuung, Förderungen sowie erweiterte Angebote im Freizeitbereich.

Zwei neue Gruppen

Laut Referentin ist eine weitere Lösung für die Betreuung im Umfeld der Brentanoschule geplant. Das Kinderzentrum „Biedenkopfer Weg“ werde um zwei Hortgruppen mit insgesamt 42 Plätzen erweitert. Wann diese ihren Betrieb aufnehmen, konnte Misev noch nicht sagen.

Mit dem Grundschulzweig der Michael-Ende-Schule hat die Stadt fest vereinbart, die ESB zum 1. August um 20 Plätze zu erhöhen. Die Schule in der Assenheimer Straße soll baulich erweitert werden. Bis dahin erhalte sie als Übergangslösung in 2022 zusätzliche Pavillons.

Für die Ortsbeiratssitzung am Dienstag, 1. Juni, regen Farbechte /Die Linke an, leerstehende Räume im Sozial- und Rehazentrum West für ein nachschulisches Betreuungsangebot zu nutzen. Diese entstanden während der Sanierung des Zentrums in der Alexanderstraße.

Der Ortsbeirat 7 tagt am Dienstag, 1. Juni, 19.30 Uhr im Bürgerhaus Nordweststadt (Titus Forum, großer Saal).

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