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Pläne für den Hausener Weg

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Von: Sonja Thelen

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Im ehemaligen Max-Planck-Institut befinden sich Wohneinheiten für Studierende und Geflüchtete.
Im ehemaligen Max-Planck-Institut befinden sich Wohneinheiten für Studierende und Geflüchtete. © christoph boeckheler*

Wie der neue Eigentümer des früheren Max-Planck-Instituts, die Next Generation Invest, den Wohnkomplex im Hausener Weg 120 künftig nutzen will, darüber informiert das Unternehmen den Ortsbeirat in seiner nächsten Sitzung. In dem Gebäudekomplex befinden sich 106 Studierenden-Apartments und etwa 88 Wohneinheiten für Geflüchtete.

Wie sieht das künftige Nutzungskonzept von Next Generation Invest als neuer Eigentümer für den Wohnkomplex Hausener Weg 120 aus? Antworten darauf werden Vertretende des Investmentfonds in der nächsten Sitzung des Ortsbeirats 7 (Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim, Westhausen) am kommenden Dienstag, 17. Januar, liefern.

Mitte vergangenen Jahres hatte Next Generation Invest die Immobilie übernommen, in der sich 106 Studierenden-Apartments und zirka 88 Wohneinheiten für Geflüchtete – überwiegend Familien – und Wohnungslose befinden. Wie die FR berichtete, hatte der neue Eigentümer angekündigt, „ein Objekt mit sozialer Wirkung“ zu erschaffen, den ursprünglichen „gemeinschaftsorientierten Grundgedanken des Wohnhauses“ umzusetzen und vor allem den sehr hohen Mietzins für die Studierenden-Apartments reduzieren zu wollen. Durch eine „Neukonzeptionierung“ solle dies erreicht werden, so Next Generation Invest. Wie diese im Detail aussieht, wird der Fond nun vorstellen.

Der vorherige Eigentümer des Komplexes, „Solidare“, der ab Ende 2018 das ehemalige Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte umfassend umbauen ließ, hatte sich jedenfalls nicht an seine zuvor gemachten Zusagen gehalten. Die Mieten für die rund 24 Quadratmeter großen Mikro-Wohnungen für Studierende waren mit 1000 Euro inklusive Nebenkosten doppelt so teuer als ursprünglich vom Vermieter angekündigt.

Diese massive Preissteigerung hatte bei der Stadt und im Ortsbeirat für erhebliche Kritik gesorgt. Allerdings hatte die Stadt dagegen keine Handhabe, da der frühere Vermieter die Mikro-Apartments als möbliert anbot und die Wohnungen nicht über das Studentenwerk vergeben wurden. Das möchte der Ortsbeirat 7 künftig anders geregelt wissen: Im November hatte sich das Stadtteilgremium dafür ausgesprochen, Mietobergrenzen festzusetzen und eine Vergabe über das Studentenwerk angeregt.

Überdies stehen in der Ortsbeiratssitzung mehrere Anträge zum künftigen „Stadtteil der Quartiere“ zur Beratung. Zwischenergebnisse der Voruntersuchungen zu dem neuen Stadtteil, der westlich von Praunheim und der Nordweststadt entlang der A5 entstehen soll, hatten das Planungsdezernat und Stadtplanungsamt Ende November im Ortsbeirat 7 vorgestellt.

Der Ortsbeirat 7 tagt am Dienstag, 17. Januar, im Zentrum der evangelischen Cyriakusgemeinde, Wolf-Heidenheim-Straße 7. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 19.30 Uhr.

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