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Ende 2019 informierten der Investor Instone Real Estate Development und die Nassauische Heimstätte Bürgerinnen und Bürger über das Bauprojekt Schönhofviertel. Foto: Peter Jülich
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Ende 2019 informierten der Investor Instone Real Estate Development und die Nassauische Heimstätte Bürgerinnen und Bürger über das Bauprojekt Schönhofviertel.

Rödelheim

Kurze Wege für geplantes Schönhofviertel

  • Sonja Thelen
    VonSonja Thelen
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Ortsbeirat verabschiedet Vorgaben für Neubaugebiet an der Rödelheimer Landstraße. Radfahrende und Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, sollen besonders berücksichtigt werden.

Kurze Wege, bei denen Fußgänger:innen und Radfahrer:innen im Vordergrund stehen: Das sollen typische Mobilitätsmerkmale im geplanten Schönhofviertel südlich der Rödelheimer Landstraße sein. Hierzu hat der Ortsbeirat 7 in seiner jüngsten Sitzung eine Reihe von Anregungen verabschiedet.

Prinzipiell begrüßt das Stadtteilparlament, dass in der neuen Siedlung nur wenige Pkw-Stellplätze im öffentlichen Raum vorgesehen sind. Den gut 15 Vorschläge umfassenden Katalog, der mehrheitlich auf den Weg gebracht wurde, hatten Bündnis 90/Die Grünen in die Sitzung eingebracht. So sollen beispielsweise alle Kreuzungen Gehwegnasen erhalten und für eine höhere Verkehrssicherheit von Fußgängern und Fußgängerinnen gepflastert werden.

Trottoirs sollen in dem Neubaugebiet prinzipiell 2,50 Meter breit werden und das Parken auf diesen untersagt sein. In den Erschließungsstraßen ist das Abstellen von Autos nur einseitig gestattet, um sicheres Radfahren zu ermöglichen. Der Parkraum soll nach dem Willen des Gremium flächendeckend bewirtschaftet werden – das Parken also Geld kosten.

Westbahnhof anbinden

Der 7er fordert ferner für die künftige Valentina-Archipowa-Straße (heutiger Birkenweg) breite, baulich abgetrennte Gehwege und eine Buslinie, die diese Straße andient und eine zügige Verbindung zum Westbahnhof schafft. Auch möchte das Gremium im ganzen Plangebiet oberirdische Radabstellanlagen, E-Ladesäulen für Besucher:innen und stationsbasierte Carsharing-Angebote sowie Leihräderstationen.

Für ältere Menschen und Mobilitätseingeschränkte sowie für die Kommunikation und das Miteinander spricht sich der Ortsbeirat für Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum aus. Ein weiteres zentrales Anliegen ist, frühzeitig daran zu denken, dass die künftigen Bewohner und Bewohnerinnen zügig und problemlos zum Westbahnhof gelangen können – ob zu Fuß, mit dem Rad oder Bus.

„Es kann nicht sein, dass die Menschen direkt an den Gleisen leben ohne einen direkten Zugang zum Westbahnhof. Das wollen wir verhindern“, begründete Ingmar Müller (Grüne) den Vorstoß. Dafür müsse die Stadt außerdem die Fuß- und Radbrücke an der Rödelheimer Landstraße ausbauten, so die Forderung. Auch, um sich begegnenden Radverkehr zu ermöglichen. Die Radverkehrsführung von und zu der Brücke soll nach Ansicht des Ortsbeirats markiert werden.

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