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Historische Gestaltung in Alt-Rödelheim soll bleiben

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Von: Sonja Thelen

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Seit etwa zwei Jahren sieht es hier so aus.
Seit etwa zwei Jahren sieht es hier so aus. © Monika Müller

Im Ortsbeirat 7 geht es um den Charakter der Siedlung als Ortskern. Dieser soll trotz einer Sanierung erhalten bleiben.

Der Bereich Alt-Rödelheim muss seine historische Gestaltung als Ortskern behalten. Das fordern Farbechte / Die Linke in einem Antrag, den sie für die nächste Sitzung des Ortsbeirats 7 (Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim, Westhausen) am kommenden Montag, 25. April, eingebracht haben.

Ortsbeirat

Der Ortsbeirat 7 tagt diesmal ausnahmsweise an einem Montag und nicht wie sonst dienstags. Die Sitzung am 25. April beginnt um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Nordweststadt, Walter-Möller-Platz / Nidaforum 2.

Schon seit gut zwei Jahren versperren Gitter die Häuserzeile Alt-Rödelheim 14-20 und Assenheimer Straße 1. Die Eigentümerin, die Sky Construction GmbH, möchte einen Mix aus Ladengeschäften, Gastronomie und Wohnungen errichten. Allerdings solle sich bei der künftigen Bebauung die Traufhöhe an der derzeitigen orientieren, fordern Farbechte. Dahingehend solle der Magistrat die Bauherrin beraten. Ebenso soll – entsprechend des Baulandbeschlusses – mindestens 30 Prozent geförderter Wohnungsbau entstehen.

Daneben vermutet die Fraktion, dass das Haus Assenheimer Straße 1 vermutlich aus dem frühen 19. oder sogar dem 18. Jahrhundert stammt. Gutachterlich solle daher geprüft werden, welche Denkmalschutz-Auflagen der Investorin gemacht werden können, um das historische Gebäude in seiner äußeren Gestalt zu erhalten. Darüber hinaus wohnten an und rund um den Platz zahlreiche jüdische Familien, deren Schicksal durch die zahlreichen Stolpersteine zu erkennen ist, betont Farbechte / Die Linke.

Alt-Rödelheim sei als früherer Marktplatz der „eigentliche traditionelle Ortskern des Stadtteils. Die mögliche neue Bebauung sollte sich an der bisher vorhandenen orientieren. Zugleich sollte darauf geachtet werden, dass die Bebauung nicht zu hochpreisigem Wohnen führt“, so die Begründung.

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