Verkehr in Frankfurt

Biedenkopfer Weg in Rödelheim soll ruhiger werden

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Um die Brentanoschule sollen zum Schutz der Kinder verkehrsberuhigte Zonen eingerichtet werden.

Der Biedenkopfer Weg samt Seitenstraßen soll als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen werden. Das fordert der Ortsbeirat 7 gegen die Stimmen der CDU. Die Stadt soll hierzu eine Planung erarbeiten.

Bei einem Ortstermin im Februar 2018 mit Vertretern der Stadt, der Brentanoschule, des Ortsbeirats und mit Eltern hätte man sich geeinigt, in den Straßen Biedenkopfer Weg, Breidensteiner Weg, Strubbergstraße und Langer Weg eine verkehrsberuhigte Zone einzurichten, in der nur Schrittgeschwindigkeit und Spielen auf der Straße erlaubt sind.

Derzeit gilt in dem Wohngebiet Tempo 30. Doch das reiche nicht aus, sagt Vanessa Schmidt, Elternbeirätin an der Brentanoschule. In dem Gebiet gibt es keine Bürgersteige. Fußwege und Fahrbahn sind niveaugleich und nur durch andersfarbige Pflastersteine optisch voneinander getrennt. Einmündungsbereiche sind etwa wegen Zäunen und Hecken unübersichtlich.

Vor allem Kinder, die dort unterwegs sind, müssten mehr geschützt werden, findet die Elternbeirätin. Rund 180 Mädchen und Jungen besuchen die Brentanoschule im Biedenkopfer Weg, 63 das benachbarte Kinderzentrum. Zudem leben rund 100 Kinder in dem Gebiet, die die Straßen nicht nur als Schulweg nutzen, sondern um dort spielen, zur Nidda oder zum Spielplatz zu gelangen.

Nach dem Ortstermin seien sich die Beteiligten einig gewesen, alle besagten Straßen als verkehrsberuhigte Zone auszuweisen, vor der Brentanoschule das Piktogramm „Achtung Kinder“ und im Breidensteiner Weg Parkwinkel anzubringen.

Sorge um Parkplätze in Rödelheim

Im jetzt verabschiedeten interfraktionellen Antrag indes bleiben manche Straßen unberücksichtigt. Es gibt Bedenken, dass zu viele Parkplätze durch eine Verkehrsberuhigung wegfallen würden. In der Sitzung betonte die Mehrheit der Fraktionen, die Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone in allen Straßen zu befürworten, stellte aber auch klar, dass es konträre Interessen gäbe, die das Gremium berücksichtigen müsse.

Gegen eine verkehrsberuhigte Zone sprach sich die CDU aus. Sie hatte einen eigenen Antrag eingebracht, der abgelehnt wurde. Darin forderte die Partei den Bau von Bürgersteigen und Pläne für eine verkehrsberuhigte Zone vorerst zurückzustellen.

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