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Die Sportjugend Frankfurt macht viele Angebote für Kinder in den Stadtteilen, wie hier in der Commerzbank-Arena.

Rödelheim

Rödelheim: Neues Sportzentrum am Brentanobad

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Sportjugend und Bäderbetriebe wollen das Versehrten-Heim am Parkweg reaktivieren. Geplant sind Sportkurse und Angebote für junge Familien, Senioren und Initiativen. Die Eröffnung ist für Mitte Januar vorgesehen.

Eine glückliche Fügung nennt SPD-Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat 7, Hans-Jürgen Sasse, die Einrichtung eines Sport-, Freizeit- und Kulturzentrums im Brentanobad Rödelheim: „Wenn ich mir überlege, wie lange man sonst für eine Einrichtung im Stadtteil kämpfen muss.“ Bereits am 14. Januar soll das Zentrum im Rödelheimer Parkweg 13 eröffnen, kündigt der Geschäftsführer der Sportjugend Frankfurter, Peter Bensch, an.

Das geplante Zentrum ist ein Kooperationsprojekt von Sportjugend Frankfurt und Bäderbetrieben (die FR berichtete), für das derzeit das ehemalige Behinderten-Sportzentrum der Versehrten-Sport-Gemeinschaft umgebaut wird. Die Kosten in Höhe von 25 000 bis 30 000 Euro finanziert die Sportjugend aus eigenen Mitteln.

Die Idee, das seit Jahren ungenutzte Versehrten-Sportheim zu reaktivieren, stammt von den Bäderbetrieben, nachdem die Sportjugend auf deren Bitten im Sommer Ferienspiele angeboten hatte. „Wir hatten einen enormen Zuspruch: 800 Besucher an fünf Tagen“, resümierte Benesch.

Daraufhin regten die Bäderbetriebe an, „aus dem Sportversehrtenheim etwas zu machen, das einen Mehrwert nicht nur für das Brentanobad, sondern ganzjährig für alle Altersgruppen schafft“.

Frankfurt: Peter Benesch ist Vorsitzender der Sportjugend Frankfurt.

Seit 20 Jahren betreibt die Sportjugend das „500 Meter Luftlinie entfernte“ Sportjugendhaus Rödelheim auf der Nidda-Insel. „Dort stoßen wir mit unseren Kapazitäten aber an unsere Grenzen“, sagt Benesch. Bei dem neuen Zentrum orientiert sich die Sportjugend am erfolgreichen Konzept des Sport- und Freizeitzentrums in Zeilsheim.

In Rödelheim plant die Sportjugend hauptsächlich Fitness- und Konditionstraining anzubieten. Dazu gehören Box-Kurse, Angebote für Mütter mit Kindern, Spinning, Rückenschule, Ü60- und generationsübergreifende Kurse. Bereits heute werden Räume in dem Gebäude von einem ungarischen Tanzverein und einer Trommlergruppe genutzt. Prinzipiell soll sich das neue, ganzjährig geöffnete Zentrum an alle Altersgruppen, sozialen und kulturellen Schichten richten sowie eine Anlaufstelle für verschiedenen Gruppen, Vereine und Initiativen aus dem Stadtteil sein. So hat Benesch bereits Kontakt mit der Rödelheimer Quartiersmanagerin Heike Hecker aufgenommen.

Während der Freibadsaison will Benesch das Angebot ausweiten. „Unser Ziel ist es, an sieben Tage die Woche Leben in die Einrichtung zu bekommen“, sagt er. Bis maximal 22 Uhr soll sie geöffnet sein. In Richtung Anwohner, die nächtliche Ruhestörung befürchten, stellt er aber auch klar, dass die Räume nicht für private Zwecke oder Feiern vermietet werden. Auch SPD-Mann Hans-Jürgen Sasse fordert „Remmidemmi zu vermeiden“, und findet: „Zum Glück ist es keine reine Jugendeinrichtung.“

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